Einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze: Deutsches Team glänzt bei der 58. Internationalen ChemieOlympiade 2026 in Taschkent. Deutsche Schülerinnen und Schüler nahmen mit großem Erfolg beim internationalen Wettstreit der Chemietalente teil. Magnus Güldenpfennig vom Staatl. Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting gewann Gold.
Unter dem Motto „Transforming Elements, Connecting the World.“ fand im Juli die 58. Internationale ChemieOlympiade (IChO) in Taschkent (Usbekistan) statt. An diesem internationalen Wettbewerb nahmen rund 400 junge Chemietalente aus 96 Ländern teil.
Die vier Schülerinnen und Schüler des Deutschen Teams hatten sich in vier Auswahlrunden aus bundesweit mehr als 2.400 Personen für die Teilnahme an der internationalen Runde 2026 qualifiziert. Aus dem internationalen Wettstreit bringen sie vier Medaillen nach Hause:
Neben Magnus Güldenpfennig errangen Oskar Meißner vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig (Sachsen) und Tobias Schröder vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt/Oder (Brandenburg) jeweils Silber. Leah Maria Bean vom Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) wurde mit Bronze ausgezeichnet.
Im inoffiziellen Länderranking nach Punkten liegt das deutsche Team damit auf einem hervorragenden 14. Platz (von 96). Besonders erfreulich ist der erneute Erfolg von Magnus Güldenpfennig, der bereits 2025 Gold und 2024 Bronze für Deutschland gewonnen hatte.
Austragungsort der 58. IChO war unter anderem das Central Asian Expo-Center (CAEx) an der Nationalen Universität Usbekistans in Taschkent. Die Eröffnungsfeier und die Preisverleihung fanden im Internationalen Kongresspalast statt. Für die Teilnehmenden boten die Gastgeber neben den anspruchsvollen Klausuren, zu denen auch eine praktische Prüfung im Labor gehörte, auch ein kulturelles Rahmenprogramm sowie die Gelegenheit zum Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus aller Welt.
Vor der Reise nach Taschkent wurden die Teilnehmer umfassend vorbereitet. Neben theoretischem und praktischem Training an der Technischen Universität München lernten sie einander bei Teambuilding-Aktivitäten stärker kennen. Das praktische Training zahlte sich aus: In Taschkent sammelte das gesamte Team insbesondere in der Laborarbeit viele Punkte.
Das Team wurde von Dr. Felicitas Niekiel, Maximilian Mittl, Alexei Torgashov und Xincheng Miao vom Förderverein Chemie-Olympiade e.V. (FChO) als Mentoren und Scientific Observer begleitet. Ihre Unterstützung bei der Begutachtung und Übersetzung der Prüfungen war ein wichtiger Beitrag zum Erfolg des Teams und ermöglichte einen wertvollen Austausch mit anderen Delegationen aus dem deutschsprachigen Raum.
Die Internationale ChemieOlympiade zählt seit 1968 zu den renommiertesten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerben weltweit. Der jährliche Auswahlwettbewerb für die Internationale ChemieOlympiade (IChO), die ChemieOlympiade in Deutschland, wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder durchgeführt. Weitere Informationen sind unter www.chemieolympiade.de zu finden.