Am Montag, 2. November, erklingt um 19 Uhr im Rahmen des Allerseelenhochamts in St. Maria Thalkirchen Wolfgang Amadeus Mozarts berühmtes Requiem. Die eindrucksvolle Totenmesse zählt zu den bewegendsten Werken der klassischen Kirchenmusik und verleiht dem Gedenken an die Verstorbenen einen besonderen musikalischen Rahmen.
Im heutigen liturgischen Kontext steht das Requiem nicht allein für die Endlichkeit des menschlichen Lebens und den Abschied von den Verstorbenen. Es kündet zugleich von der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben. Dieser hoffnungsvolle Blick prägt auch die musikalische Interpretation des Werkes. So wird das berühmte Tuba mirum, das von der Ankündigung des Jüngsten Gerichts erzählt, in einer besonderen Klangfarbe zu hören sein: Die charakteristische Melodie übernimmt die Oboe – ein Instrument, dessen Klang der menschlichen Stimme besonders nahekommt. Auf diese Weise erhält der musikalische Ausdruck eine ganz eigene, eindringliche Wirkung.
Die musikalische Gestaltung übernehmen der Chor der Musica Sacra Thalkirchen und Instrumentalisten des Fraunbergorchesters. Der Chor hat sich mit knapp 14 Aufführungen jährlich zu einem der aktivsten Ensembles der Stadt entwickelt und bereichert das kirchenmusikalische Leben mit einem vielfältigen Programm.
Die Solopartien werden von Eva Kristl (Sopran) und Silvia Steinmeier (Alt) interpretiert. Die musikalische Leitung sowie die Tenor- und Baritonpartien übernimmt Kirchenmusiker Thomas Bolz.
Der Eintritt ist frei. Spenden zur Deckung der Unkosten sowie zur Unterstützung des großen Orgelprojekts 2030 von St. Maria Thalkirchen werden herzlich erbeten.