Sanierungsarbeiten am Johannisplatz verzögern sich

Die Baustelle am Johannisplatz: Ursprünglich hätten die Arbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen. (Foto: bas)
Die Baustelle am Johannisplatz: Ursprünglich hätten die Arbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen. (Foto: bas)
Die Baustelle am Johannisplatz: Ursprünglich hätten die Arbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen. (Foto: bas)
Die Baustelle am Johannisplatz: Ursprünglich hätten die Arbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen. (Foto: bas)
Die Baustelle am Johannisplatz: Ursprünglich hätten die Arbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen. (Foto: bas)

Der Johannisplatz um die Pfarrkirche St. Johann Baptist, ein Herzstück Haidhausens, ist seit über einem Jahr eine Baustelle. Die Stadt München baut hier die Spielplätze inklusiv und gendergerecht um, wertet die Grünflächen auf und errichtet eine öffentliche Toilette mit Trinkwasserspender. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Nun hat bekanntlich das Frühjahr 2026 begonnen - und die Bauzäune stehen noch immer.

Dass der Abschluss der umfassenden Sanierungsarbeiten sich verzögern würde, war schon länger absehbar. Das städtische Baureferat hatte den Termin daher bereits auf Ende März 2026 korrigiert. Doch auch dieser Zeitpunkt werde sich nicht mehr einhalten lassen, berichtete der Vorsitzende des Bezirksausschusses Au-Haidhausen (BA 5), Jörg Spengler (Grüne), bei der jüngsten Bürgerversammlung für Haidhausen. Bei der Versammlung war der Hörsaal der Katholischen Stiftungshochschule in der Preysingstraße gut gefüllt. Spengler lobte das große Interesse der Haidhauser Bürgerinnen und Bürger an kommunalpolitischen Themen so kurz nach der Wahl. Für den Bezirksteil Au wird es am Montag, 20. April, um 19 Uhr eine eigene Bürgerversammlung in der Sporthalle der Grundschule am Mariahilfplatz geben.

Abschluss im Frühjahr geplant

Die Gründe für die spätere Fertigstellung der Arbeiten am Johannisplatz lieferte der BA-Chef ebenfalls: Zum einen habe es Probleme mit der zuständigen Baufirma gegeben. Zum anderen habe der verhältnismäßig strenge Winter für Verzögerungen im Ablauf gesorgt, erläuterte Spengler. Noch im Frühjahr 2026 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Zum künftigen Spielangebot für Kinder gehören unter anderem eine Kletter- und Spielkombination, eine Sechseckschaukel, zwei Korbschaukeln sowie eine Wasserbaustelle. Dabei soll das gleichberechtigte Spielen von Jungen und Mädchen sowie das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund stehen. Außerdem erneuert das Baureferat die Fläche des bisherigen Bolzplatzes und schafft ein Fußballminispielfeld, ein Streetballfeld sowie eine überdachte Multifunktionsfläche.

Bänke zu tief: Austausch geplant

Bereits jetzt benutzt werden können die zahlreichen neuen Sitzbänke, die an der Südseite des Johannisplatzes aufgestellt worden sind - allerdings nur mit Einschränkungen, wie im Laufe der Bürgerversammlung deutlich wurde. „Man muss mindestens 1,90 Meter groß sein, um dort bequem sitzen zu können”, berichtete eine Anwohnerin: „Die Sitzflächen sind viel zu tief.” Der Antrag der Frau, die Sitzbänke nachzubessern, wurde einstimmig angenommen.

„Sie sind nicht die einzige, die sich darüber beschwert hat”, meinte Jörg Spengler. Das Problem sei bekannt - tatsächlich habe es Abstimmungsprobleme zwischen dem Baureferat und der ausführenden Firma gegeben. Im Zuge der laufenden Sanierungsarbeiten sollen die Bänke noch ausgetauscht werden, ergänzte Spengler. Schließlich soll der neue Johannisplatz ja inklusiv und gendergerecht werden, also für alle gleichermaßen bequem nutzbar.

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