Das Kammertheaterfestival „Die Starken – Anatomie eines Widerstands“ präsentiert von Dienstag, 17. März, bis Sonntag, 22. März, Arbeiten herausragender ukrainischer Regisseurinnen und Regisseure in München. Die Stücke richten den Blick auf den inneren Widerstand der ukrainischen Bevölkerung: jene stille Kraft, die weit vor der Frontlinie beginnt.
„Die Starken – Anatomie eines Widerstands“ ist die dritte Ausgabe des Theaterfestivals Soloway. Sie findet in der Pasinger Fabrik (August-Exter-Str. 1) statt und präsentiert vier ausgewählte Inszenierungen: reduzierte Kammerspiele, Zwei-Personen-Stücke und konzentrierte Monologe. Außerdem gibt es ein Konzert mit der Pianistin Mariia Yaremak und einem Streichquartett sowie eine Vorstellung des vielfach preisgekrönten Kinofilms „U Are the Universe“.
Die Stücke erzählen von Resilienz, Einsamkeit, Verlust, Verantwortung und dem Bewusstsein der eigenen Verletzlichkeit. Der Krieg ist in Klassenzimmer und Universität, in Berufe, Beziehungen und Familien eingedrungen. Er hat Momente des Verliebtseins zerschnitten und alle in ständige Sorge versetzt: um Kinder, um Alte, um das eigene Überleben. Kein innerer Ort bleibt unberührt – kein Raum der Seele, kein Winkel der Psyche.
Die vier Stücke und der Kinofilm machen diese innere Landschaft sichtbar, zeigen die kartografischen Linien eines Ausnahmezustands, zeigen Wunden – aber auch jenen Mut, der nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. „Die Starken – Anatomie eines Widerstands“ versammelt Geschichten, die daran erinnern, wie tief der Widerstand im Menschen verankert ist. Die Stücke sind in ukrainischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Weitere Informationen gibt es unter www.pasinger-fabrik.de.
Vier Stücke, ein Kinofilm und ein Konzert sind beim ukrainischen Kammerfestival zu erleben. Das Programm im Überblick: