Maibaum - Bayerisches Brauchtum

 

Das Maifest zählt zu den alljährlichen Höhepunkten im Brauchtumskalender. Foto: Stefan Dohl

Landkreis/München · Bevor am 1. Mai in vielen Orten der Maibaum von den verschiedenen Vereinen aufgestellt werden kann, muss das jeweilige Prachtstangerl geschepst, gestrichen und bewacht werden. Viel Arbeit für die Burschen, aber auch mit viel Spaß verbunden, denn bei den Maibaumwachen geht es zünftig zu.

31 Meter hoch ist der Maibaum. (Foto: georgwohllebenfotografie)

Freude über das Schmuckstück

Früh machte sich das Maibaum-Team unter Führung von Braxenclub-Vorstand Helmut Steiner auf in den Wald, und knapp zwei Stunden aspäter war man wieder im Dorf zurück: im Gepäck eine 31-Meter-Fichte, frisch geschlagen, entastet und geschäppst. Sogleich wurde mit dem Schmücken des Baumes begonnen: die aufgefrischten Taferl, die grünen Kränze und Girlanden sowie der Hahn auf der Spitze wurden fachmännisch und sicher montiert, die eiserne Halterung für das Aufstellen vorbereitet. Punkt viertel nach 9 Uhr war der Maibaum fertig geschmückt, kurz nach 10 Uhr war auch der Kranwagen zur Stelle und nicht mal eine Stunde später stand der Baum fest und sicher am gewohnten Platz. Nicht nur die anwesenden Zuschauer, auch Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt war von dem Schmuckstück sehr angetan. Das Zelt neben dem Baum lud zum gemütlichen Beisammensein ein, welches sich mit Speis und Trank bis in den Abend hinein hinzog.
04.05.2026 15:38 Uhr
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