Bodo Buhl (Zeichnung und Skulptur) und Monika Huber (Malerei) zeigen im Trafo (Nymphenburger Str. 171 a) ihre Arbeiten in der Veranstaltungsreihe „Kunst aus dem Depot: Schätze aus Vor- und Nachlässen”. Die Ausstellung wird am Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr mit Magdalena Waller und einer Einführung durch Karolina Sarbia eröffnet und ist dann am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 10. Mai, von 12 bis 18 Uhr zu sehen.
„Kultur im Trafo ist kein klassischer Ausstellungsort. Wir sind kein Museum und keine Galerie”, erklärt Trafo-Geschäftsführerin Magdalena Waller. „Aber wir nutzen den schönen Saal, um Ausstellungen zu zeigen, die einen Mehrwert für das Viertel haben und die Menschen zusammenbringen. Seit einem Jahr arbeiten regelmäßig auch Kollektive bei uns, die gemeinsam Street-Art-Werke im Garten gestalten und sich inhaltlich mit der Stadtgemeinschaft vor Ort auseinandersetzen. Dabei entstehen ganz neue Perspektiven z.B. auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Platz der Freiheit (München).”
Am Sonntag wird von 11 bis 12.30 Uhr ein Podiumsgespräch zur AUsstellung geführt (Anmeldung für das Podiumsgespräch erbeten unter info@kultur-im-trafo.de). „Neuhausen-Nymphenburg ist kulturell zwischen Street-Art, Werkstätten und Ateliers unheimlich breit aufgestellt. Es gibt aber nicht nur viele Kreative im Viertel, sondern auch viele volle und überfüllte Speicher und Keller, in denen die Kunstschätze mehr oder weniger vorteilhaft aufgehoben und gelagert werden. Bei dem Podiumsgespräch geht es unter anderem darum Erfahrungen dazu auszutauschen”, so Wallner