Veröffentlicht am 06.05.2026 12:23

Vorausschauendes Handeln

„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung bin ich Ihr Ansprechpartner, wenn Sie in unserem Gesundheits- und Pflegesystem Unterstützung suchen”, wendet sich MdL Thomas Zöller an die Bürgerinnen und Bürger.  (Foto: Andreas Gebert)
„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung bin ich Ihr Ansprechpartner, wenn Sie in unserem Gesundheits- und Pflegesystem Unterstützung suchen”, wendet sich MdL Thomas Zöller an die Bürgerinnen und Bürger. (Foto: Andreas Gebert)
„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung bin ich Ihr Ansprechpartner, wenn Sie in unserem Gesundheits- und Pflegesystem Unterstützung suchen”, wendet sich MdL Thomas Zöller an die Bürgerinnen und Bürger. (Foto: Andreas Gebert)
„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung bin ich Ihr Ansprechpartner, wenn Sie in unserem Gesundheits- und Pflegesystem Unterstützung suchen”, wendet sich MdL Thomas Zöller an die Bürgerinnen und Bürger. (Foto: Andreas Gebert)
„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung bin ich Ihr Ansprechpartner, wenn Sie in unserem Gesundheits- und Pflegesystem Unterstützung suchen”, wendet sich MdL Thomas Zöller an die Bürgerinnen und Bürger. (Foto: Andreas Gebert)

Am 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflegenden. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.
Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, MdL Thomas Zöller, begrüßt, dass auch bei dem von ihm geleiteten Runden Tisch Patienten- und Pflegeangelegenheiten Vertreter der Pflege Mitglied sind. Der Beauftragte spricht sich für weitere Fokussierung auf Prävention von Pflegebedürftigkeit aus und sieht bei dem Thema große Chancen für professionell und ehrenamtlich Pflegende selbst.

Reduzieren oder hinauszögern

„Der von mir geleitete Runde Tisch Patienten- und Pflegeangelegenheiten befasst sich derzeit schwerpunktmäßig mit dem Thema ‚Prävention von Pflegebedürftigkeit‘. Dabei geht es uns in erster Linie darum, gemeinsam Möglichkeiten auszuloten, wie man Pflegebedürftigkeit bei Betroffenen reduzieren oder hinauszögern kann. Dieses Zukunftsthema kann ein Lösungsansatz sein, wenn man an demografischen Wandel, Multimorbidität oder personelle Engpässe denkt. Genauso wichtig ist das Thema aber auch für die Pflegenden selbst!“, erläutert Zöller.
„Das Selbstverständnis der Pflege wandelt sich. Statt ausschließlicher Reaktion auf akute Probleme, ist vorausschauendes Handeln – vor aber auch bei Pflegebedürftigkeit – gefragter denn je. Präventive Pflege ist also das Stichwort unserer Zeit!“, sagt der Pflegebeauftragte. „Und vor allem können von präventiver Pflege alle profitieren; nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch die Pflegenden!“

Krankheitsstand in Pflegeberufen ist hoch

„Pflegende – insbesondere professionell Pflegende, aber auch ehrenamtlich bzw. familiär Pflegende – sind von belastungsbedingten Gesundheitsrisiken bedroht. Das ist inzwischen kein Geheimnis mehr!“, betont Zöller. „Zeitdruck, schweres Tragen und Heben, aber auch psychische Belastungen, sind einige der Gründe dafür. Es verwundert also nicht, dass der Krankheitsstand in Pflegeberufen – angeführt von der Altenpflege – höher ist als in anderen Berufsgruppen. Gezielter Einsatz präventiver Maßnahmen kann daher nicht nur die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen schützen, sondern auch die der Pflegenden selbst!“

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