Am Dienstag, 27. Oktober, gegen 17 Uhr verständigte eine Anwohnerin den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass ihr Nachbar gegen ihre Wohnungstür hämmere und gerade versuche, in die Wohnung einzudringen. Daraufhin wurden mehrere Streifen geschickt.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf den besagten Nachbarn. Der 41-Jährige verhielt sich nach Ansprache äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Nachdem er mehrfach in bedrohlicher Art und Weise auf die Polizeibeamten zuging, sollte er schließlich gefesselt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. In der Folge fiel er zusammen mit einem der Polizeibeamten zu Boden, wobei sich der Beamte am Fuß verletzte.
Im Anschluss wurde der Verdächtige unter hohem Kraftaufwand aller eingesetzten Polizeibeamten gefesselt. Der verletzte Polizeibeamte musste zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden und war nicht mehr dienstfähig.
Da der 41-Jährige laut Polizei „psychische Auffälligkeiten” aufwies, wurde er in eine psychische Einrichtung eingewiesen. Er wurde unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung angezeigt.