Am Sonntag, 25. Oktober, wird die Ausstellung „Auf den Spuren der Familie Diek“ im HP8 eröffnet

Historisches Foto der Familie Diek. (Foto:  Privatbesitz Reiprich)
Historisches Foto der Familie Diek. (Foto: Privatbesitz Reiprich)
Historisches Foto der Familie Diek. (Foto: Privatbesitz Reiprich)
Historisches Foto der Familie Diek. (Foto: Privatbesitz Reiprich)
Historisches Foto der Familie Diek. (Foto: Privatbesitz Reiprich)

Am Sonntag, 25. Oktober, wird um 15 Uhr die Ausstellung „Auf den Spuren der Familie Diek“ in der Stadtbibliothek im HP8 (Hans-Preißinger-Str. 8) eröffnet. Die Ausstellung handelt von der Geschichte einer bedeutenden afrodeutschen Familie, die generationsübergreifend vom Kampf gegen Rassismus seit 1891, vom Überleben im Nationalsozialismus und vom Zusammenhalt als schwarze Gemeinschaft erzählt. Zur Ausstellungseröffnung liest Abenaa Adomako, die aus der Familie Diek stammt, aus dem Buch „Farbe bekennen: Afrodeutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte“ von May Ayim. Für dieses Buch wurde Adomako interviewt und zu ihrer Geschichte befragt.

Die Ausstellung „Auf den Spuren der Familie Diek“ läuft vom 25. Oktober bis 29. November in der Stadtbibliothek im HP8. Sie ist Teil der von Sarah Bergh und Modupe Laja kuratierten Programmreihe „Sensing Sites – Dekoloniale Gedächtnissuche“.

Nando Nkrumah sucht eine visuelle Kunst zu schaffen, die zu Reflexion, Dialog und imaginativen Möglichkeiten anregt. (Foto: Shootsnapper)
Nando Nkrumah sucht eine visuelle Kunst zu schaffen, die zu Reflexion, Dialog und imaginativen Möglichkeiten anregt. (Foto: Shootsnapper)

Veranstaltungsreihe zur dekolonialen Gedächtnissuche bis 29. November

Mehr als zehn Jahre nach dem großen Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Decolonize München im Münchner Stadtmuseum wird der postkoloniale Stadtraum erneut Anlass gemeinsamer Auseinandersetzung. Mit Sensing Sites - Dekoloniale Gedächtnissuche öffnen sich Räume und Orte für zeitgenössisches Erinnern, für kritische Forschung und für die Frage, wie deutsche Kolonialgeschichte und ihre – bis heute wirksamen – Folgen in der Stadt sichtbar, spürbar und verhandelbar werden können. Das vielfältige Programm wird mit einem Eröffnungswochenende vom 23. bis 25. Oktober begonnen und bietet in den darauffolgenden Wochen stadtweite Veranstaltungen; die Abschlussveranstaltung ist am 29. November im Volkstheater.
17.10.2026 10:05 Uhr
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