Im Gewässersystem Westlicher Stadtgrabenbach – Hofbrunnwerkkanal – Köglmühlbach – Fontainenbecken vor der Staatskanzlei findet von Freitag, 13., bis Donnerstag, 26. März, eine Bachauskehr statt. Dabei wird das Gewässer auf eine ökologisch vertretbare Wassermenge abgesenkt und das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit, welche die Tierwelt und die Wasserqualität beeinträchtigen. Bei abgesenktem Wasserspiegel werden die Gewässer begangen, Böschungen und Bauwerke untersucht und erforderliche Reparaturen ausgeführt. Dies ist notwendig, weil durch mitgerissenes Treibgut Schäden an Uferwänden, Böschungen, Dämmen und Brücken entstehen können.
In München erfolgt die Bachauskehr traditionell im Frühjahr und Herbst; zu dieser Zeit besteht weder die Gefahr, dass die Gewässer durchfrieren, noch, dass sie sich übermäßig aufheizen. Das Baureferat führt die sogenannte sanfte Bachauskehr durch, bei der zum Schutz der Tierwelt jederzeit Restwasser in den Bächen bleibt. Größere Fische werden abgefischt und umgesetzt. Die Aktion wird naturschutzfachlich begleitet und dokumentiert. Die Bachauskehr ist stets abgestimmt mit dem Wasserwirtschaftsamt München, der Unteren Naturschutzbehörde, den zuständigen Fischereivereinen und wird vom zuständigen Referat für Klima- und Umweltschutz angeordnet.
Von Anliegerseite geplante Arbeiten sind bis spätestens 1. Februar schriftlich beim Referat für Klima- und Umweltschutz, Bayerstraße 28 a, 80335 München, oder per E-Mail an die Adresse wasserrecht.rku@muenchen.de anzuzeigen und durch dieses freigeben zu lassen. Verspätet angezeigte Arbeiten können nicht mehr berücksichtigt werden.