Ab Montag fahren U3 und U6 wieder nicht mehr durch

Mejmet Dönmez leitet die Sanierung des U-Bahnhofs Poccistraße. (Foto: MVG)
Mejmet Dönmez leitet die Sanierung des U-Bahnhofs Poccistraße. (Foto: MVG)
Mejmet Dönmez leitet die Sanierung des U-Bahnhofs Poccistraße. (Foto: MVG)
Mejmet Dönmez leitet die Sanierung des U-Bahnhofs Poccistraße. (Foto: MVG)
Mejmet Dönmez leitet die Sanierung des U-Bahnhofs Poccistraße. (Foto: MVG)

Die im Mai begonnene Sanierung der U-Bahnhöfe Poccistraße und Goetheplatz wird nach der Wiesn-Pause am Montag, 5. Oktober, fortgesetzt. Im Gegensatz zur ersten Sperrphase muss diesmal nur ein Gleis zwischen Goetheplatz und Implerstraße gesperrt werden. Dieser Abschnitt bleibt dadurch eingleisig befahrbar.

Das gilt in den nächsten Wochen

  • Die U3 ist wieder zwischen Sendlinger Tor und Implerstraße unterbrochen.
  • Die U6 ist zwischen Goetheplatz und Implerstraße unterbrochen.
  • Zwischen Implerstraße und Goetheplatz fährt ein Pendelzug.
  • Die Ersatzbusse fahren auf dem gleichen Weg zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor beziehungsweise Hauptbahnhof wie in den vorausgegangenen Sperrmonaten.

Keine Sperrung im Advent

Vom 28. November bis zum 11. April wird die Sperrung aufgehoben: Damit fährt die U-Bahn während der Adventszeit und über den Winter wieder regulär.
Die dritte und letzte Sperrphase ist vom 12. April bis zum 1. August 2027 vorgesehen. In dieser Phase sind wieder alle Gleise durch Gerüste, Transportzüge und andere Arbeitsgeräte belegt.

Was bisher geschah

Die Sanierung der U-Bahnhöfe liegt laut MVG im Zeitplan. Bis dato wurden folgende Arbeiten abgeschlossen:
Am Bahnhof Poccistraße sind die Schadstoffsanierung sowohl am Bahnsteig als auch im Sperrengeschoss auf einer Fläche von insgesamt 5.000 Quadratmetern abgeschlossen und die Rohbauarbeiten in den Betriebsräumen fertiggestellt. Darüber hinaus wurden rund 200 Lampen und mehrere Kilometer Kabel erneuert sowie die Wände hinter den Gleisen, die Decken und der nördliche Treppenaufgang auf einer Gesamtfläche von ca. 4.000 Quadratmetern neu angestrichen. Außerdem wurden zur statischen Ertüchtigung vier Stahlunterstützungen im Tunnel montiert. Zur Verbesserung des Brandschutzes wurden mehr als 20 neue Türen eingebaut.
Am Bahnhof Goetheplatz wurden die Decke und die Wände saniert und insbesondere das Stahlbetontragwerk auf einer Bahnsteigseite ertüchtigt. Dazu wurde die Oberfläche auf rund 2.200 Quadratmetern mit Wasserhochdruckstrahlen von bis zu 3.000 Bar gereinigt und abgetragen, um die darunter liegende korrodierte Bewehrung zu ertüchtigen. Anschließend wurde der Bereich mit rund 240 Tonnen Spritzmörtel neu beschichtet.

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