Veröffentlicht am 06.02.2026 18:05

Langjährige und breitgefächerte Polizeikarriere: Uwe Dörnhöfer übernimmt PI 48

POR a.D. Stefan Schraut (l.) geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt dem neuen Leiter der Polizeiinspektion 48, Uwe Dörhöfer (r.), ein „wohlbestelltes” Haus.  (Foto: Polizeipräsidium München)
POR a.D. Stefan Schraut (l.) geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt dem neuen Leiter der Polizeiinspektion 48, Uwe Dörhöfer (r.), ein „wohlbestelltes” Haus. (Foto: Polizeipräsidium München)
POR a.D. Stefan Schraut (l.) geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt dem neuen Leiter der Polizeiinspektion 48, Uwe Dörhöfer (r.), ein „wohlbestelltes” Haus. (Foto: Polizeipräsidium München)
POR a.D. Stefan Schraut (l.) geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt dem neuen Leiter der Polizeiinspektion 48, Uwe Dörhöfer (r.), ein „wohlbestelltes” Haus. (Foto: Polizeipräsidium München)
POR a.D. Stefan Schraut (l.) geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt dem neuen Leiter der Polizeiinspektion 48, Uwe Dörhöfer (r.), ein „wohlbestelltes” Haus. (Foto: Polizeipräsidium München)

Die Polizeiinspektion 48 hat einen neuen Leiter. Polizeipräsident Thomas Hampel führte Polizeioberrat (POR) Uwe Dörnhöfer vergangene Woche offiziell in sein neues Amt ein. Uwe Dörnhöfer hatte die Amtsgeschäfte bereits zum 1. Januar von seinem Vorgänger, Polizeioberrat außer Dienst (POR a. D.) Stefan Schraut, übernommen, der Ende 2025 in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten ist.

POR Schraut übergibt wohlbestellte PI 48

Stefan Schraut kann auf eine über 40-jährige und sehr erfolgreiche Karriere bei der Bayerischen Polizei, insbesondere beim Polizeipräsidium München zurückblicken. Mit viel Engagement, Fleiß und Fingerspitzengefühl leitete er seit 2020 die Polizeiinspektion 48 und war gerade in schwierigen Einsatz- und Führungssituationen immer für seine Kollegen da. Der enge Kontakt zu den Bürgern und Behörden im Zuständigkeitsbereich sowie die Schaffung eines entsprechenden Arbeitsumfeldes waren ihm ein besonderes Anliegen, sagte Polizeipräsident Hampel bei der Verabschiedung von POR Schraut. Der Polizeipräsident bedankte sich herzlich dafür, dass er dies immer couragiert gemeistert und die PI 48 so wohlbestellt an POR Dörnhöfer übergeben hat.

Vorher als stellvertretender Leiter in der Au tätig

Zudem zeigt sich der Polizeipräsident überzeugt, dass POR Dörnhöfer mit seiner langjährigen, breitgefächerten Polizeikarriere und seiner Führungskompetenz die kommenden Herausforderungen ebenso mit Bravour meistern wird. Uwe Dörnhöfer kann auf eine große Verwendungsbreite zurückblicken. Seine Karriere begann er 1989, mit dem Studium zum gehobenen Kriminaldienst beim Bundeskriminalamt. Im Anschluss war er dort zunächst bis 1999 im Bereich Kfz-Diebstahl und Geldwäsche tätig. Nach zweijähriger Verwendung im Bundesministerium des Innern wurde Dörnhöfer 2001 zum Bayerischen Landeskriminalamt zur Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift versetzt. Im Jahr 2005 erfolgte sein Wechsel zum Polizeipräsidium München. Dort war er zunächst bei verschiedenen Dienststellen der Kriminalpolizei tätig, unter anderem in den Bereichen Sexualdelikte, Rockerkriminalität und Callcenter-Betrug. Im Mai 2020 übernahm Dörnhöfer die Aufgaben des stellvertretenden Leiters der Polizeiinspektion 21 (Au).

Sicherheit für 60.000 Bewohner

POR Dörnhöfer und seine nun über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PI 48 sorgen für die Sicherheit von rund 60.000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Polizeipräsident Hampel dankte seinen Kolleginnen und Kollegen für die rund um die Uhr geleistete hervorragende Arbeit für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen. Die jährlich etwa 7.600 Einsätze verlangen neben einem breiten Fachwissen auch persönliches Engagement und große Sorgfalt. Die Zahl der im Bereich der PI 48 registrierten Straftaten ist seit Jahren rückläufig. Zuletzt, im Jahr 2024, wurden 3.742 Straftaten registriert (ohne AufenthG). Im Vorjahr waren es 3.946 gewesen. Die Kriminalitätsbelastung – also die Anzahl von Straftaten pro 100.000 Einwohner – ist dabei im Vergleich zum Vorjahr um mehr als fünf Prozent zurückgegangen und liegt unter dem Präsidiumsdurchschnitt (5.336) und dem gesamtbayerischen Durchschnitt (4.218). „Im Bereich der PI 48 zu leben heißt also besonders sicher leben”, sagt Polizeipräsident Thomas Hampel.
Der Dienstbereich erstreckt sich über die Gemeinde Oberschleißheim sowie die Städte Unterschleißheim und Garching. Neben den 60.000 Einwohnern zählen auch über 20.000 Studierende und 7.500 Beschäftigte des Hochschul- und Forschungszentrums Garching zum Verantwortungsbereich der Polizeiinspektion 48. Eine kleine Besonderheit ist der Flugplatz Oberschleißheim, an dem die PI 48 zum Teil sogar Einreisekontrollen durchführt.

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