Jedes Jahr feiern die Malteser aus dem Erzbistum München und Freising Ende Juni die Geburt ihres Ordenspatrons Johannes des Täufers. Diesmal kamen sie in Erding zusammen. Eingeladen hatten Peter Prinz von Lobkowicz, Diözesanleiter der Malteser im Erzbistum München und Freising, und Tobias Cako, Kreisbeauftragter der Malteser Erding.
Der Nachmittag begann mit Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten der Pfarrei Mariä Verkündigung in Altenerding. Anschließend zelebrierte Domkapitular und Malteser-Diözesanseelsorger Hans-Georg Platschek gemeinsam mit Martin Garmaier, Ortsseelsorger der Malteser in Erding, die Messe. Nach dem feierlichen Einzug der Fahnenträger stellte Platschek in seiner Predigt den Ordenspatron Johannes den Täufer in den Mittelpunkt:So wie Johannes den Weg für Jesus bereitet habe, seien auch die Malteser mit ihrem Dienst aufgerufen, dem Herrn den Weg zu bereiten.
Im Anschluss an die Messe überreichte Peter Prinz von Lobkowicz die Berufungsurkunde an Carl Philipp von Weitzel-Mudersbach, der bereits seit April als neuer Kreisbeauftragter die Malteser in Gröbenzell leitet. Dieser berief Johannes Freiherr von Gumppenberg zu seinem Stellvertreter.
Danach folgte ein geselliges Beisammensein mit gemeinsamem Essen im Pfarrgarten. Am frühen Abend wurde das Johannifeuer entzündet und von Domkapitular Platschek gesegnet. Wegen eines kurz darauf einsetzenden Platzregens klang das Fest nicht am Feuer, sondern im Festzelt aus. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch: Auch dort nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu Begegnungen und zum Austausch über die Gliederungsgrenzen hinweg.
Die Johannifeier ist für die Malteser im Erzbistum München und Freising ein fester Bestandteil des Jahres. Sie verbindet geistliche Gemeinschaft mit Begegnung und Dank für das vielfältige Engagement der ehren- und hauptamtlichen Malteser in den Gliederungen.