Bei einem Festakt der IHK für München und Oberbayern haben 121 herausragende Absolventinnen und Absolventen der IHK-Fortbildungen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Insgesamt haben im Prüfungsjahr 2025 rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fortbildung in 70 Fachrichtungen erfolgreich abgeschlossen. Die beliebtesten Abschlüsse waren Wirtschaftsfachwirte, Industriemeister Metall, Handelsfachwirte, technische Betriebswirte und technische Fachwirte.
Unter den Geehrten waren auch eine Berufsmeisterin und zwei Berufsmeister aus dem Landkreis Freising:
Der bayerische Staatsminister für Justiz Georg Eisenreich (CSU), und Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, gratulierten herzlich. Gößl betonte: „Sie haben mit Ihren Leistungen eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich berufliche Karrierewege sein können. Ihr Wissen und Können sind gefragter denn je. Als hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte sichern Sie die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft.“
Gößl und Eisenreich dankten auch den rund 9.000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern der IHK für München und Oberbayern, deren Expertise und Engagement bei den 60.000 IHK-Prüfungen pro Jahr, davon etwa 13.000 im Fortbildungsbereich, unverzichtbar sind.
Die beruflichen Perspektiven für Absolventen einer IHK-Fortbildung sind weiterhin ausgezeichnet. Der Arbeitskräftemangel bleibt trotz Strukturkrise für die Gesamtwirtschaft ein Dauerthema. Laut dem aktuellen IHK-Arbeitsmarktradar Bayern können derzeit 140.000 offene Stellen im Freistaat nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden. Etwa 70 Prozent dieser Arbeitskräftelücke besteht im Bereich der beruflichen Qualifikation. „Beruflich qualifizierte Mitarbeiter stehen deshalb bei der Personalsuche der bayerischen Unternehmen weiterhin an erster Stelle“, stellte IHK-Chef Gößl fest.
Von der Bayerischen Staatsregierung wird die Aufstiegsqualifizierung mit dem Meisterbonus gefördert. Seit 2023 beläuft sich dieser auf 3.000 Euro. Der Meisterpreis wird an die besten 20 Prozent der Absolventen vergeben, sofern sie mindestens 81 der 100 möglichen Punkte als Prüfungsergebnis erzielt haben.