Veröffentlicht am 19.08.2026 09:41

München will Champions-League-Finale 2028

München will sich erneut für das Finale der UEFA Champions League bewerben. Spielort wäre die Allianz Arena. (Archivbild: std)
München will sich erneut für das Finale der UEFA Champions League bewerben. Spielort wäre die Allianz Arena. (Archivbild: std)
München will sich erneut für das Finale der UEFA Champions League bewerben. Spielort wäre die Allianz Arena. (Archivbild: std)
München will sich erneut für das Finale der UEFA Champions League bewerben. Spielort wäre die Allianz Arena. (Archivbild: std)
München will sich erneut für das Finale der UEFA Champions League bewerben. Spielort wäre die Allianz Arena. (Archivbild: std)

Der Feriensenat des Münchner Stadtrats hat die Bewerbung der Landeshauptstadt München um die Ausrichtung des Finalspiels der UEFA Champions League der Herren 2027/28 befürwortet. Nach der erfolgreichen Austragung 2025 soll München nur drei Jahre später erneut Gastgeber eines der weltweit bedeutendsten Sportereignisse werden. Mitte September 2026 wird das UEFA-Exekutivkomitee entscheiden, wo das Finalspiel ausgetragen wird.

Für 2028 wären derzeit vier Veranstaltungstage vom 25. bis 28. Mai 2028 vorgesehen. Das Endspiel des wichtigsten Wettbewerbs für europäische Fußballvereine würde am Samstag, 27. Mai, in der Allianz Arena stattfinden. Analog zur Ausrichtung im Vorjahr sind zwei Fan-Meeting-Points im Stadtzentrum sowie ein viertägiges, möglichst zentral gelegenes Champions-Festival vorgesehen. Das Champions-League-Finale zählt gemeinsam mit dem Super Bowl zu den größten einzelnen Sportevents der Welt.

„München hat 2025 einmal mehr gezeigt, dass wir Sportgroßereignisse auf höchstem internationalen Niveau ausrichten können”, meint Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause: „Eine erneute Austragung wäre eine große Chance, München als weltoffene, sportbegeisterte und leistungsfähige Gastgeberstadt international zu präsentieren.”

„Nachhaltigen Mehrwert für München schaffen”

„2028 können wir auf den Erfahrungen und bewährten Strukturen aus dem erfolgreichen Finale 2025 aufbauen”, ergänzt Sportreferent Florian Kraus: „Gleichzeitig wollen wir das Ereignis nutzen, um einen nachhaltigen Mehrwert für München und die Stadtgesellschaft zu schaffen. Ein solches internationales Top-Event begeistert gerade junge Menschen für den Sport und kann damit auch einen wichtigen Impuls für den Nachwuchssport in unserer Stadt geben.”

Nach 1979 (damals noch Europapokal der Landesmeister), 1993 und 2012 war München 2025 zum vierten Mal Ausrichter des größten Fußballspiels auf europäischer Vereinsebene. Neben dem sportlichen Highlight in der Allianz Arena, das Paris Saint-Germain mit 5:0 gegen Inter Mailand gewann, setzte das Finale auch wirtschaftlich starke Impulse: Die Hotelzimmerauslastung lag bei über 90 Prozent, der touristisch bedingte Umsatz wurde auf rund 46 Millionen Euro geschätzt. Eine erneute Austragung verspräche nach Angaben der Stadt „weitere positive Effekte für Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus”. Zudem würde „die internationale Sichtbarkeit Münchens” gestärkt.

Zugriff auf bestehende Infrastruktur

Bei einem erneuten Zuschlag für die Stadt München als Ausrichterin könnte auf die bestehende Infrastruktur, die Allianz Arena als Spielort sowie bewährte Mobilitäts-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitskonzepte zurückgegriffen werden. Gesellschaftliche Beteiligung, ehrenamtliches Engagement und die Zusammenarbeit mit Vereinen und lokalen Akteuren sollen nach Mitteilung der Stadt ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Grundlage dafür sei die enge Kooperation von Stadt, UEFA, DFB, Polizei, Rettungsdiensten und Verkehrsunternehmen.

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