Am Freitag, 23. Januar, gegen 23.40 Uhr konnte ein Anwohner beobachten wie zwei Personengruppen in Streit gerieten. Er gab an, dass es hierbei zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen sei. Daraufhin begaben sich mehrere Polizeistreifen zur Örtlichkeit. Hierbei trugen die Einsatzkräfte entsprechende Schutzausrüstung.
Im Rahmen der Einsatzabarbeitung konnten zwei Personengruppen, bestehend aus insgesamt sieben Personen im Alter von 14 bis 16 Jahren und deutscher, italienischer sowie polnischer Staatsangehörigkeit angetroffen werden. Der Großteil der sieben Personen verfügt über einen Wohnsitz in München. Eine Person kommt aus dem Kreis Starnberg, eine andere Person aus der Schweiz.
Laut aktuellem Erkenntnisstand kam es zwischen den zwei Personengruppen zunächst zu einem Streit aufgrund einer in der Vergangenheit bestehenden Beziehung zwischen zwei Beteiligten. Im Verlaufe des Streits wurde unter anderem von der einen Personengruppe ein Ei auf die andere Personengruppe geworfen. In Folge dessen zeigte ein 15-Jähriger, welcher ebenfalls einer der Personengruppen angehörte, einen Teleskopschlagstock vor. Zu einer aktiven Bedrohungshandlung mit diesem kam es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht.
Die eingesetzten Polizeistreifen konnten alle Personen noch vor Ort antreffen und kontrollieren. Bei dem 15-Jährigen wurde neben dem Teleskopschlagstock auch ein Handbohrer, sowie ein Tütchen mit weißem Pulver aufgefunden werden. Ob es sich dabei um Betäubungsmittel handelt, bedarf weiterer Ermittlungen. Die Gegenstände wurden alle sichergestellt. Es wurden keine Personen verletzt.
Die weiteren Ermittlungen, unter anderen wegen der Bedrohung und der versuchten Körperverletzung, wurden vom Kommissariat 26 übernommen.