Veröffentlicht am 26.02.2026 09:41

Renitenter Fahrgast sorgt für Polizeieinsatz

Am S-Bahnhof Leuchtenbergring kam es zu einem Polizeieinsatz. Zwei Personen wurden verletzt. (Archivbild: bas)
Am S-Bahnhof Leuchtenbergring kam es zu einem Polizeieinsatz. Zwei Personen wurden verletzt. (Archivbild: bas)
Am S-Bahnhof Leuchtenbergring kam es zu einem Polizeieinsatz. Zwei Personen wurden verletzt. (Archivbild: bas)
Am S-Bahnhof Leuchtenbergring kam es zu einem Polizeieinsatz. Zwei Personen wurden verletzt. (Archivbild: bas)
Am S-Bahnhof Leuchtenbergring kam es zu einem Polizeieinsatz. Zwei Personen wurden verletzt. (Archivbild: bas)

Am Mittwoch, 25. Februar, kam es gegen 16 Uhr am S-Bahnhof Leuchtenbergring zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und einem 58-jährigen Bahnmitarbeiter, nachdem der Reisende die S-Bahn nicht verlassen wollte.

Nach bisherigen Erkenntnissen saß der 19-Jährige als Fahrgast in einer S-Bahn der Linie S1 mit Endhaltepunkt Leuchtenbergring. Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn forderte ihn dort auf, den Zug zu verlassen. In der Folge entwickelte sich eine verbale Streitigkeit, die in eine körperliche Auseinandersetzung überging, bei der beide Männer wechselseitig aufeinander einwirkten. Der Bahnmitarbeiter brachte den 19-Jährigen schließlich zu Boden.

Zeugen trennten die Beteiligten und verständigten den Notruf. Bis zum Eintreffen der Streife der Bundespolizei ließen beide voneinander ab. Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens wurde der 19-Jährige bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort gefesselt. Bei der Auseinandersetzung wurde das Mobiltelefon des 58-Jährigen beschädigt.

Beide Kontrahenten verletzt

Der 19-Jährige erlitt eine blutende Verletzung im Nasenbereich, gab jedoch an, keine Schmerzen zu haben. Laut Rettungsdienst war keine ärztliche Behandlung erforderlich. Der 58-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu, benötigte aber ebenfalls keine medizinische Versorgung.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim 19-Jährigen ergab einen Wert von über drei Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde der 19-Jährige auf freien Fuß entlassen. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen beide Beteiligte.

north