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In Zeiten bevor jeder ein Telefon, einen PC und ein Handy hatte, war es üblich seinen Lieben regelmäßig Karten zu schicken, um in Verbindung zu bleiben. (Foto: hw)

Die Liebe feiern

„Alles, worauf die Liebe wartet, ist die Gelegenheit”, sagte einst der Schriftsteller Miguel de Cervantes. Für alle, die ihren Lieben oder ihrer Liebe „Danke” sagen wollen, bietet sich am bevorstehenden Valentinstag, 14. Februar, die perfekte Gelegenheit dazu. Eigentlich gilt der Valentinstag ja als Tag der Verliebten, allerdings nicht überall auf der Welt, wie Sophie von Seydlitz, Vorstandsmitglied der Dt.-Knigge-Gesellschaft e.V. und Knigge-Trainerin verrät. Vor allem im angelsächsischen Raum wie Großbritannien oder in den USA nutzt man den Tag auch um lieben Freunden und der Familie Karten zu schicken. „Wir haben fast alle ein schweres Jahr hinter uns, ein Jahr, das wir ohne die moralische Unterstützung von lieben Freunden, Verwandten und Kollegen wahrscheinlich nicht so gut gemeistert hätten”, erklärt die Benimm-Expertin aus Grünwald. Warum also nicht einmal den Stift in die Hand nehmen, und ein kleines Dankeschön formulieren oder einfach liebe Grüße schicken?! Ein handgeschriebener Brief wiegt da viel mehr als nur eine whatsapp oder eine SMS, findet Sophie von Seydlitz. Eine handgeschriebene Karte ist etwas Bleibendes, etwas, das man sich auf den Schreibtisch oder ins Regal stellen und immer wieder ansehen kann. Auch in Finnland wird der 14. Februar laut von Seydlitz als „Freundetag” begangen. Wer mag, kann der Karte, ob gekauft oder selbstgebastelt, auch gerne noch ein paar Blumen oder Pralinen hinzufügen. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”, weiß sie. In Japan schenken an diesem Tag vor allem die Frauen Kollegen und Mitarbeitern Schokolade als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit. „Ich finde es richtig, dass hier auch mal die Initiative von den Frauen ausgeht. Das hat nichts mit Flirten, wohl aber etwas mit Wertschätzung zu tun. Moderne Frauen dürfen ruhig das Heft in die Hand nehmen”, betont sie. In Ungarn feiern Paare den Valentinstag gerne, indem sie an Brücken die so genannten Liebesschlösser aufhängen, ein Brauch, der hier auch immer mehr Anhänger findet. Warum also nicht am Samstag, 14. Februar, einmal gemeinsam einen Spaziergang machen, und seine Liebste oder Liebsten mit einem solchen Schloss überraschen?!
03.02.2026 10:43 Uhr
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Noch immer verdienen Männer durchschnittlich mehr als Frauen - auch in Bayern. (Foto: cr )

Verdienstunterschiede bleiben erhalten

In Bayern beläuft sich der unbereinigte Gender Pay Gap im Jahr 2025 auf 19 Prozent. Er ist im Vergleich zum Vorjahr um knapp einen Prozentpunkt gestiegen, was sich vor allem auf gestiegene Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) von Männern zurückführen lässt. In der Privatwirtschaft ist die unbereinigte Verdienstlücke mit 20 Prozent um das Fünffache höher als im öffentlichen Dienst mit vier Prozent. Der um strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern bereinigte Gender Pay Gap liegt im Jahr 2025 bei 7 Prozent. Nach den Ergebnissen der Verdiensterhebung 2025 verdienen Frauen im Freistaat mit durchschnittlich 23,22 Euro brutto je Stunde 5,28 Euro weniger als Männer (28,50 Euro). Demnach liegt der unbereinigte Gender Pay Gap in Bayern im Jahr 2025 bei 19 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist er um knapp einen Prozentpunkt gestiegen. Im betrachteten Zeitraum hat der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Männern (2025: 28,50 Euro – 2024: 27,88 Euro) mit gut zwei Prozent stärker zugenommen als der von Frauen (2025: 23,22 Euro – 2024: 22,94 Euro) mit gut einem Prozent. Der Anstieg der unbereinigten Lohnlücke 2025 kann vor allem auf gestiegene Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) der männlichen Beschäftigten zurückgeführt werden (2025: 4 374 Euro – 2024: 4 314 Euro). Die Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) der weiblichen Beschäftigten sind im Vergleichszeitraum leicht gesunken (2025: 2 863 Euro – 2024: 2 870 Euro). Nach der Definition von Eurostat werden bei der Berechnung des Gender Pay Gap die Wirtschaftsabschnitte „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ und „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ nicht berücksichtigt. Bezieht man den Abschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ jedoch ein, beläuft sich der unbereinigte Gender Pay Gap in Bayern für das Jahr 2025 auf 17 Prozent. Der niedrigere Wert kommt dadurch zustande, dass im öffentlichen Dienst deutlich geringere Verdienstunterschiede bestehen.
18.12.2025 11:40 Uhr
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