Veröffentlicht am 07.04.2026 17:58

Riesengraffiti gesprüht – Polizei erwägt bundesweites Stadionverbot

Weil sie nachts ein acht mal zwei Meter großes Graffiti an eine Gebäudewand gesprüht haben, sollen vier junge Männer eventuell mit einem Stadionverbot belegt werden.  (Foto: mha)
Weil sie nachts ein acht mal zwei Meter großes Graffiti an eine Gebäudewand gesprüht haben, sollen vier junge Männer eventuell mit einem Stadionverbot belegt werden. (Foto: mha)
Weil sie nachts ein acht mal zwei Meter großes Graffiti an eine Gebäudewand gesprüht haben, sollen vier junge Männer eventuell mit einem Stadionverbot belegt werden. (Foto: mha)
Weil sie nachts ein acht mal zwei Meter großes Graffiti an eine Gebäudewand gesprüht haben, sollen vier junge Männer eventuell mit einem Stadionverbot belegt werden. (Foto: mha)
Weil sie nachts ein acht mal zwei Meter großes Graffiti an eine Gebäudewand gesprüht haben, sollen vier junge Männer eventuell mit einem Stadionverbot belegt werden. (Foto: mha)

Am Samstag, 4. April, teilte gegen 01.50 Uhr ein aufmerksamer Anwohner über den Polizeinotruf 110 eine verdächtige Wahrnehmung mit. Er schilderte, dass mehrere Personen gerade mit Sprühdosen ein großflächiges Graffiti auf eine Gebäudewand in der Schwanseestraße aufsprühten.
Daraufhin begaben sich mehrere Polizeistreifen zum Einsatzort. Durch das schnelle Eintreffen vor Ort konnten noch in Tatortnähe vier Tatverdächtige in einem Pkw festgestellt werden, der einem von ihnen gehört. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 16-Jährigen und zwei 19-Jährige, alle mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, sowie einen 21-Jährigen mit deutscher und brasilianischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Cham.

Auch Wohnungen werden durchsucht

Bei ihnen wurden mehrere Sprühdosen mit Farbe gefunden und sichergestellt. Mit richterlicher Anordnung durchsuchte die Polizei auch die Wohnungen der Tatverdächtigen. Auch hier konnten Utensilien wie Spraydosen, Schablonen und entsprechendes Bildmaterial sowie elektronische Datenträger sichergestellt werden.
Nach den durchgeführten Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Sie erhielten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Bundesweites Stadionverbot wird geprüft

Am Tatort stellte die Polizei zwei aufgesprühte Graffiti in einer Größe von circa acht mal zwei Metern fest. Sie hatten Bezug zu einem Münchner Fußballverein. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Gegen die vier Tatverdächtigen wird nun ein bundesweites Stadionverbot geprüft.

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