Veröffentlicht am 14.01.2026 11:34

Vor 25 Jahren: SpVgg Unterhaching wird Deutscher Hallenmeister

Eine Frage fürs Fußballquiz: Im Sportpark Unterhaching spielt der bis heute letzte DFB-Hallenmeister. Die SpVgg Unterhaching holte den Titel 2001. (Foto: bas)
Eine Frage fürs Fußballquiz: Im Sportpark Unterhaching spielt der bis heute letzte DFB-Hallenmeister. Die SpVgg Unterhaching holte den Titel 2001. (Foto: bas)
Eine Frage fürs Fußballquiz: Im Sportpark Unterhaching spielt der bis heute letzte DFB-Hallenmeister. Die SpVgg Unterhaching holte den Titel 2001. (Foto: bas)
Eine Frage fürs Fußballquiz: Im Sportpark Unterhaching spielt der bis heute letzte DFB-Hallenmeister. Die SpVgg Unterhaching holte den Titel 2001. (Foto: bas)
Eine Frage fürs Fußballquiz: Im Sportpark Unterhaching spielt der bis heute letzte DFB-Hallenmeister. Die SpVgg Unterhaching holte den Titel 2001. (Foto: bas)

„Deutscher Hallenmeister” hört man noch heute manchmal die Fans der SpVgg Unterhaching singen. Und tatsächlich, der Regionalligist aus der Münchner Vorstadt ist der letzte und damit amtierende Gewinner des offiziellen DFB-Hallenpokals. Genau 25 Jahre ist der Triumph der SpVgg nun her.

Am 14. Januar 2001 fand in der Dortmunder Westfalenhalle das Endspiel des bis heute letzten DFB-Hallenpokals statt. Die SpVgg Unterhaching, die in der Vorrunde unter anderem den FC Bayern (3:2) besiegt und dann auf ihrem Weg ins Finale den FSV Mainz 05 (2:1) und Energie Cottbus (5:2) ausgeschaltet hatte, stand Werder Bremen gegenüber. Dies war damals tatsächlich ein Duell zweier Bundesligisten, und klangvolle Namen fehlten auf beiden Seiten nicht. Während für die Hanseaten etwa Torsten Frings oder Ailton aufliefen, spielten für Haching der spätere Premier-League-Torhüter Gerhard Tremmel, der albanische Nationalspieler Altin Rraklli oder der spätere Bundesligatrainer André Breitenreiter. Trainer war Lorenz-Günther Köstner, der die Rot-Blauen 1999 sensationell in die 1. Bundesliga geführt und dort sogar im ersten Jahr die Klasse gehalten hatte.

Sieg im Neunmeterschießen

Im Hallenfinale brachte Ailton die Bremer zwar in Führung, doch Haching-Legende „Fonsi” Garcia - nach ihm ist das heutige Maskottchen benannt worden - erzielte den Ausgleich. Im anschließenden Neunmeterschießen trafen alle Hachinger, während Nationalspieler Torsten Frings an Keeper Gerhard Tremmel scheiterte. Damit war der Sieg perfekt - und die SpVgg hatte ihren ersten und bis heute einzigen Titel auf nationaler Ebene gewonnen. Viel Glück brachte dieser für den „echten” Fußball auf grünem Rasen aber nicht, denn im Sommer 2001 stieg Unterhaching aus der 1. Bundesliga und ein Jahr darauf sogar aus der 2. Bundesliga ab...

Dass der Hallenpokal unter der Schirmherrschaft des DFB nach 2001 nie mehr ausgetragen wurde, deutet schon darauf hin, dass er bei den Vereinen einen geringen Stellenwert hatte. Zwar waren ab 1998 alle 36 Proficlubs zur Teilnahme verpflichtet, doch wegen der hohen Verletzungsgefahr in der Halle wurden oft die größten Stars geschont. Der sportliche Wert des gleichwohl bei den Fans populären „Budenzaubers” darf also in Frage gestellt werden. Dennoch, für die SpVgg Unterhaching war es ein beachtlicher Erfolg, an den man sich im Sportpark wie eingangs beschrieben noch heute gerne erinnert.

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