Veröffentlicht am 10.08.2026 13:07

Wiener „Wunderheilerin” sitzt jetzt im Knast

Im Frühjahr 2021 wurde eine heute 29-jährige Frau aus München von einer zu diesem Zeitpunkt unbekannten Täterin in der Innenstadt angesprochen. Dabei thematisierte die Täterin eine besonderen Aura der 29-Jährigen und behauptete, mit einem verstorbenen Angehörigen der Frau in Verbindung treten zu können.

Schaden im zehnstelligen Bereich entstanden

Im weiteren Verlauf trafen sich die unbekannte Täterin und die 29-Jährige mehrmals im Jahr, wobei die 29-Jährige der Täterin in dem Glauben übergab, dass sie von ihr Hilfe bekäme. Im Laufe der Jahre erlitt die 29-Jährige dabei einen Vermögensschaden im fünfstelligen Bereich.

Im Mai 2026 bemerkte sie den Betrug und erstattete gemeinsam mit ihrer Betreuerin bei der Polizeiinspektion Giesing Anzeige gegen die unbekannte Täterin. Im Rahmen weiterer Ermittlungen durch das Kommissariat 61 (zuständig für Vermögensdelikte mit Bandenbezug) konnte die Tatverdächtige identifiziert und am Donnerstag, 6. August 2026, in der Innenstadt durch die Polizei festgenommen werden.

Es handelt sich bei der Täterin um eine 32-jährige österreichische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Wien. Nach Beendigung der Sachbearbeitung vor Ort wurde sie der Haftanstalt des Polizeipräsidiums überstellt und nach erfolgter Entscheidung des Haftrichters in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61 der Münchner Polizei.

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