Veröffentlicht am 11.08.2026 16:43

Zugbegleiter begrapscht: 67-Jähriger hat schon mehr auf dem Kerbholz

Am Hauptbahnhof wurde der 67-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen.  (Foto: Bundespolizei)
Am Hauptbahnhof wurde der 67-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen. (Foto: Bundespolizei)
Am Hauptbahnhof wurde der 67-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen. (Foto: Bundespolizei)
Am Hauptbahnhof wurde der 67-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen. (Foto: Bundespolizei)
Am Hauptbahnhof wurde der 67-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen. (Foto: Bundespolizei)

Gegen 14.40 Uhr fiel am Sonntagnachmittag, 9. August, in einer S-Bahn am Hauptbahnhof ein Mann durch lautstarkes Schreien auf. Mitreisende fühlten sich von dem sichtlich Verwirrten belästigt. Mitarbeiter des Prüfdienstes der Deutschen Bahn wurden auf den Mann aufmerksam und unterzogen ihn einer Fahrscheinkontrolle. Da der 67-jährige Münchner keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte, sollte er von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Völlig unvermittelt griff er einem der Bahnbediensteten, einem 21-Jährigen, in den Intimbereich.
Am Hauptbahnhof verließen die Beteiligten den Zug und warteten auf die alarmierte Streife der Bundespolizei. Diese nahm den Mann mit zur Dienststelle in der Denisstraße, um dort die weiteren polizeilichen Maßnahmen durchzuführen.
Der 21-jährige Zugbegleiter musste seinen Dienst aufgrund des Vorfalls abbrechen.

Der in Deutschland wohnsitzlose 67-Jährige war in der Vergangenheit bereits wegen mehrerer Leistungserschleichungen sowie eines Gewaltdelikts polizeilich in Erscheinung getreten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.

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