Veröffentlicht am 29.12.2025 10:19

59-Jähriger löst zweimal Polizeieinsatz aus

Am Samstag, 27. Dezember, gegen 23.45 Uhr, alarmierten mehrere Zeugen den Polizeinotruf 110 und teilten mit, dass sich eine Person in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses schon länger sehr laut und aggressiv verhalten würde. Sofort wurden mehrere Streifen zu dem Wohnhaus geschickt.

Die Beamten konnten an der Wohnungstüre kurz mit dem dort wohnenden 59-Jährigen Kontakt aufnehmen. Danach versperrte der Mann die Tür und verhielt sich weiterhin laut und aggressiv. Aufgrund vorangegangener Einsatzsituationen gab es Erkenntnisse, dass sich der Mann bereits in der Vergangenheit psychisch auffällig und sehr aggressiv verhalten hatte. Daraufhin wurde das Haus von den Einsatzkräften umstellt, die Wohnung gesichert und versucht, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen.

Als der 59-Jährige später die Wohnungstür öffnete, konnte er von Einsatzkräfte überwältigt werden. Dabei verhielt er sich weiterhin sehr aggressiv und musste von den Polizeibeamten gefesselt werden.

In der Wohnung wurden mehrere Klingen von Teppichmessern sowie ein Wurfstern aufgefunden. Dieser wurde sichergestellt und der 59-Jährige wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Anschließend wurde der Mann in Begleitung der Polizei vom Rettungsdienst aufgrund seines gefährdenden Verhaltens zur weiteren Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Von dort wurde er am Sonntag, 28. Dezember, wieder entlassen.

Einen Abend später erneut randaliert

Am Sonntag, 28. Dezember, gegen 23.50 Uhr, informierte ein Zeuge erneut den Polizeinotruf 110, dass der 59-Jährige wieder in seiner Wohnung randaliere. Erneut umstellten die Einsatzkräfte das Wohnhaus und sicherten die Wohnung des 59-Jährigen. Der Tatverdächtige hielt sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Balkon auf und warf von dort Glasflaschen, Rasierklingen sowie einen Wurfstern nach den Polizeibeamten. Verletzt wurde niemand.

Im Anschluss konnte der 59-Jährige durch Kräfte eines Unterstützungskommandos des Polizeipräsidiums München gesichert und festgenommen werden. In seiner Wohnung konnten weitere Rasierklingen sowie ein Wurfstern aufgefunden und sichergestellt werden. Anschließend wurde der 59-Jährige erneut aufgrund seines gefährdenden Verhaltens zur weiteren Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

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