Veröffentlicht am 03.09.2026 12:54

Erster Schritt wird getan: Sechs Bäume in Sendlinger Straße läuten grünere Altstadt ein

Viel Vorarbeit ist nötig, um Bäume in der Fußgängerzone zu pflanzen.  (Foto: mha)
Viel Vorarbeit ist nötig, um Bäume in der Fußgängerzone zu pflanzen. (Foto: mha)
Viel Vorarbeit ist nötig, um Bäume in der Fußgängerzone zu pflanzen. (Foto: mha)
Viel Vorarbeit ist nötig, um Bäume in der Fußgängerzone zu pflanzen. (Foto: mha)
Viel Vorarbeit ist nötig, um Bäume in der Fußgängerzone zu pflanzen. (Foto: mha)

Im Abschnitt zwischen Färbergraben und Hackenstraße werden in der Sendlinger Straße sechs neue Bäume gepflanzt. Mit den dafür erforderlichen Arbeiten hat das Baureferat jetzt begonnen. Dies ist der erste Schritt hin zu einer grüneren und gegen die Sommerhitze widerstandsfähigeren Fußgängerzone. Das städtische Gesamtkonzepts sieht insgesamt 150 neue Baumstandorte vor, die nach und nach verwirklicht werden sollen.

„Die immer länger anhaltenden Hitzeperioden stellen uns vor immer größere Herausforderungen”, sagt Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer: „Mit unserem neuen städtischen Gesamtkonzept für insgesamt 150 neue Baumstandorte bringen wir Schritt für Schritt mehr Grün in die dicht bebaute Altstadt. Bäume kühlen ihre Umgebung, spenden Schatten und machen die Fußgängerzone angenehmer für Münchner*innen, Besucher*innen und Gewerbetreibende. In der Sendlinger Straße setzen wir nun die ersten Standorte um und sammeln wichtige Erfahrungen für weitere Baumpflanzungen in der Altstadt.“

Unterirdische Abfalleimer werden getestet

Das Baureferat nutzt Synergien in der Baudurchführung und startet gleichzeitig einen Pilotversuch mit Unterflurabfallbehältern in der Sendlinger Straße. Diese größtenteils unter der Erde liegenden Behälter bieten deutlich mehr Platz als die bisherigen Standbehälter. Ein Unterflurbehälter fasst etwa die zehnfache Menge des größten bisher verwendeten Behälters. Dadurch kann das Entsorgungsvolumen erhöht werden, obwohl weniger Behälter im Straßenraum stehen. Damit wird getestet, ob die Abfallentsorgung in der stark besuchten Fußgängerzone effizienter organisiert und so die Aufenthaltsqualität verbessert werden kann.

Erst im November wird gepflanzt

Die Arbeiten beginnen mit dem Bau der Baumgruben. Dafür wird an den künftigen Baumstandorten die Oberfläche aufgenommen, große Gruben werden ausgehoben und unter anderem Substrat, Drainagen, Baumscheibenrahmen und Schutzvorrichtungen eingebaut. Anschließend wird der Belag wiederhergestellt. Die eigentliche Pflanzung der Bäume ist für November geplant, weil im Winter gesetzte Bäume bessere Anwuchsbedingungen haben.

Da unter der Straße viele Leitungen liegen, ist die Umsetzung der Baumstandorte in der Altstadt besonders anspruchsvoll. Feuerwehrzufahrten, Lieferverkehr, Barrierefreiheit, Denkmalschutz, Veranstaltungen und die hohe Zahl an Fußgängern müssen dabei berücksichtigt werden. Deshalb werden die neuen Baumstandorte in mehreren Abschnitten geplant und gebaut.

Gute Baumpflege ist wichtig

Das Baureferat stellt die ersten vier Baumgruben voraussichtlich bis vor dem München-Marathon am 11. Oktober fertig. Die beiden weiteren Baumgruben folgen bis Mitte November. Die Sendlinger Straße bleibt während der Arbeiten für Fußgänger nutzbar. Nach der Pflanzung der sechs neuen Bäume übernimmt das Baureferat auch die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Dazu gehören unter anderem Bewässerung, Baumschutz, Entwicklungsschnitt und Maßnahmen zum Schutz der Wurzeln. So soll sichergestellt werden, dass die Bäume gut anwachsen und ihre volle Wirkung für Stadtklima und Aufenthaltsqualität entfalten.

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