Ein Fuchs hat sich am Montag, 15. Juni, so sehr in Lebensgefahr gebracht, dass er ohne die Hilfe der Einsatzkräfte nicht überlebt hätte. Die Feuerwehr München konnte das Tier jedoch retten.
Gegen 8.40 Uhr morgens meldete sich der Eigentümer eines Gartengrundstücks am Achenseeplatz bei der Leitstelle München. Ein Fuchs habe sich in einem Zaun verheddert. Der Anrufer schilderte zudem, dass sich das Tier so stark befreien wollte, dass es sich die Maschen um den Hals gewickelt hatte und nun immer ruhiger wurde. Die Leitstelle entsandte daher ein Fahrzeug mit dem Meldebild „Tierrettung Kleintier”.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen schon sehr ruhigen Fuchs vor. Er hatte sich tatsächlich bei seinen Befreiungsversuchen den kompletten Zaun um den Hals gewickelt. Selbst als die Einsatzkräfte zu dem Tier gingen, wehrte es sich kaum noch.
Schnell entfernten die Feuerwehrleute die lebensbedrohlichen Schlingen um den Hals. Genauso schnell, wie sich der Fuchs in dem Zaun verfangen hatte, erholte er sich wieder und flutschte unverzüglich den Helfern aus den Händen. Das nach Angaben der Feuerwehr unverletzte Tier suchte sofort - ohne einen Blick zurück - das Weite.