Veröffentlicht am 05.08.2026 12:59

Homophob beleidigt und mit Pfefferspray besprüht

Am Sonntag, 2. August, gegen 22.15 Uhr saßen zwei Personen, 19 und 20 Jahre alt, am Stephansplatz auf einer Parkbank und wurden von einem bislang unbekannten Mann angesprochen. Dieser bot den beiden Betäubungsmittel an. Das Angebot wurde von ihnen abgelehnt.

Der Mann gehörte zu einer Gruppe mit vier weiteren jungen Männern und einer Frau. Als er zu der Personengruppe zurückging, wurden die beiden Personen aus der Gruppe heraus mehrfach verbal mit abwertenden homophoben und transphoben Begriffen beleidigt. Die beiden Personen entfernten sich daraufhin von der Örtlichkeit.

Durch Pfefferspray leicht verletzt

Eine Person aus der Gruppe folgte ihnen und besprühte sie noch mit Pfefferspray. Beide wurden dadurch leicht verletzt. Sie gingen in einen nahe gelegenen gastronomischen Betrieb, wo sie sich im Sanitärbereich die vom Pfefferspray ausgesprühte Substanz abspülten. Eine medizinische Versorgung nahmen sie nicht in Anspruch.

Am nächsten Tag gingen die beiden zu einer Münchner Polizeiinspektion und zeigten den Vorfall an. Das Kommissariat 44 hat die Ermittlung wegen einer gefährlichen Körperverletzung und einer Beleidigung aufgenommen.

Beschreibung des Haupttäters:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 180 cm groß, mitteleuropäischer Typ; bekleidet mit T-Shirt und kurzer Hose

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Stephansplatz und Thalkirchner Straße (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/29100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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