Nach langem Stillstand geht der Bau des Kulturhauses endlich los

Mit dem Spatenstich begann der Bau des Kulturhauses 21 (von links): Architekt Axel Frühauf, Bezirksausschussvorsitzender Frieder Vogelsgesang, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Christian Müller (Münchner Wohnen), Edwin Grodeke (Kommunalreferat) und Kulturreferent Marek Wiechers. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Mit dem Spatenstich begann der Bau des Kulturhauses 21 (von links): Architekt Axel Frühauf, Bezirksausschussvorsitzender Frieder Vogelsgesang, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Christian Müller (Münchner Wohnen), Edwin Grodeke (Kommunalreferat) und Kulturreferent Marek Wiechers. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Mit dem Spatenstich begann der Bau des Kulturhauses 21 (von links): Architekt Axel Frühauf, Bezirksausschussvorsitzender Frieder Vogelsgesang, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Christian Müller (Münchner Wohnen), Edwin Grodeke (Kommunalreferat) und Kulturreferent Marek Wiechers. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Mit dem Spatenstich begann der Bau des Kulturhauses 21 (von links): Architekt Axel Frühauf, Bezirksausschussvorsitzender Frieder Vogelsgesang, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Christian Müller (Münchner Wohnen), Edwin Grodeke (Kommunalreferat) und Kulturreferent Marek Wiechers. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Mit dem Spatenstich begann der Bau des Kulturhauses 21 (von links): Architekt Axel Frühauf, Bezirksausschussvorsitzender Frieder Vogelsgesang, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Christian Müller (Münchner Wohnen), Edwin Grodeke (Kommunalreferat) und Kulturreferent Marek Wiechers. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)

An der Offenbachstraße entsteht ein neuer Ort für die Kultur. Das „Kulturhaus 21“ wird eine Vielzahl von Angeboten möglich machen. Neben einem großen Veranstaltungsaal sind Gruppen- und Musikübungsräume sowie eine Küche und ein vielseitig nutzbares Foyer geplant.

Erster Spatenstich gefeiert

Nun hat mit dem offiziellen ersten Spatenstich der Bau des Hauses für Kultur, Ehrenamt und nachbarschaftliches Engagement für den Bezirk begonnen. Bei der Feier mit dem Pasinger Madrigalchor sprachen Bürgermeisterin Mona Fuchs, Kulturreferent Marek Wiechers, Edwin Grodeke (Leiter des Kommunalreferats) und Christian Müller (Geschäftsführer der Münchner Wohnen, die das Projekt realisiert) sowie der Bezirksausschussvorsitzende Frieder Vogelsgesang.
Im Anschluss gab Architekt Axel Frühauf einen Einblick in die Planungen zum Bau, der in seiner Gestaltung an die industrielle Vergangenheit Pasings erinnert. Die Projektpläne werden bis 29. Juli in den Pasing Arcaden zu sehen sein.

Schwierige Geburt

Ursprünglich war an der Stelle des Baufeldes eine Sanierung des dort befindlichen „Kopfbaus” vorgesehen. Trotz vielfältiger öffentlicher Proteste beschloss der Stadtrat jedoch einen Neubau. Der historische Baukörper wurde vor nunmehr bereits zehn Jahren im Jahr 2016 abgerissen. Seither klafft an seiner Stelle ein Loch an der Offenbachstraße. 2019 wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt, den das Büro Meck Architekten gewann. Dann kam das Projekt ins Stocken. Mehrfach hakte der Bezirksausschuss mit Anfragen und Anträgen nach. In Anbetracht der schwierigen Haushaltslage wurde das Projekt regelmäßig verschoben. Im November 2021 wurde durch den Stadtrat der Projektauftrag erteilt, im September 2023 erteilte der Kommunalausschuss die Projektgenehmigung. Zehn Jahre nach dem Abriss des Kopfbaus wird nun endlich mit dem Neubau begonnen. Im Herbst 2025 wurde mit einer Kostenobergrenze einschließlich Risikoreserve von 18 Millionen Euro gerechnet. Fertigstellung wird voraussichtlich im Frühjahr 2028 sein.

Pasinger Fabrik steht als Träger fest

Als künftiger Träger steht die seit langem im Viertel etablierte Pasinger Fabrik GmbH bereits fest. Gemeinsam mit den lokalen Akteuren der Stadtteilkultur wird das „Kulturhaus 21“ ab 2028 den Bewohnern des Stadtbezirks 21 (Pasing-Obermenzing) als lebendiger, niederschwelliger Ort für Kultur und bürgerschaftliches Engagement etwa durch die Nutzung von Vereinen, zur Verfügung stehen. Eine weitere Öffnung für soziale Bedarfe ist grundsätzlich denkbar.

Ursprünglich war das Kulturhaus als Ausweichquartier angedacht, eine aus Sicht von Fachleuten erforderliche Generalsanierung der Pasinger Fabrik wurde jedoch aus Kostengründen im Hinblick auf die Haushaltslage ausgesetzt. „Dennoch”, so Vogelsgesang, „ist dieser wichtige Schritt für einen neuen Spielort der Kultur an zentraler Stelle unbedingt zu feiern.”

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