Veröffentlicht am 30.06.2026 09:43

Spatenstich für neues Aschheimer Rathaus erfolgt

Beim Spatenstich für das neue Rathaus packten (von links) Architekt Thomas Theilig, Landrat Christoph Göbel, Bürgermeister Florian Meier, Projektleiterin Katina Georgieva sowie Bauamtsleiter Friedrich Frankenfeld mit an. (Foto: bas)
Beim Spatenstich für das neue Rathaus packten (von links) Architekt Thomas Theilig, Landrat Christoph Göbel, Bürgermeister Florian Meier, Projektleiterin Katina Georgieva sowie Bauamtsleiter Friedrich Frankenfeld mit an. (Foto: bas)
Beim Spatenstich für das neue Rathaus packten (von links) Architekt Thomas Theilig, Landrat Christoph Göbel, Bürgermeister Florian Meier, Projektleiterin Katina Georgieva sowie Bauamtsleiter Friedrich Frankenfeld mit an. (Foto: bas)
Beim Spatenstich für das neue Rathaus packten (von links) Architekt Thomas Theilig, Landrat Christoph Göbel, Bürgermeister Florian Meier, Projektleiterin Katina Georgieva sowie Bauamtsleiter Friedrich Frankenfeld mit an. (Foto: bas)
Beim Spatenstich für das neue Rathaus packten (von links) Architekt Thomas Theilig, Landrat Christoph Göbel, Bürgermeister Florian Meier, Projektleiterin Katina Georgieva sowie Bauamtsleiter Friedrich Frankenfeld mit an. (Foto: bas)

In zwei Jahren bekommt Aschheim wieder eine echte Ortsmitte: Dann soll das neue Rathaus der Gemeinde fertig sein. Den Spatenstich haben Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, Landrat Christoph Göbel und weitere am Bauprojekt Beteiligte auf dem Gelände an der Ismaninger Straße kürzlich gemeinsam gesetzt.

„Wir erhalten ein modernes, zukunftsfähiges Rathaus”, blickte Bürgermeister Meier voraus: „Das Gebäude wird viele Jahrzehnte Bestand haben. Es soll nicht nur ein Haus der Verwaltung, sondern ein Haus für alle Bürger sein.” Um das dreistöckige Gebäude herum werden Grünanlagen mit Wasserspielen und ein Platz mit Aufenthaltsqualität geschaffen. Eine Esche – der Wappenbaum der Gemeinde Aschheim – soll dabei als identitätsstiftender Mittelpunkt dienen. Der im Rathaus eingerichtete Bürgertreff dient als Anlaufstelle für alle Generationen. Zudem entsteht im Untergeschoss eine Tiefgarage mit rund 60 Parkplätzen.

Alles wieder unter einem Dach

Nicht zuletzt führt das neue Aschheimer Rathaus auch Verwaltung, Ratssaal, Trausaal und Gemeindearchiv wieder unter einem Dach zusammen. Wenn der Neubau fertig ist - dies soll im Sommer 2028 der Fall sein - endet ein fast zehnjähriges Exil der Gemeindeverwaltung. Denn seit 2019 sitzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommune in der Saturnstraße, in einem Interimsgebäude, das die Gemeinde für neun Jahre gemietet hat. Allein für die Miete würden insgesamt fast zwei Millionen Euro fällig, erläuterte Meier: „Unser zehnjähriges Jubiläum wollen wir dort nicht mehr feiern.”

Rund 24 Millionen Euro kostet der Neubau, der am Platz des früheren Rathauses entsteht. Aus dem Gebäude hatte die Verwaltung ausziehen müssen, nachdem sich Statik und Brandschutz als nicht mehr zeitgemäß erwiesen hatten. Eine komplette Sanierung sei wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen, meinte Bürgermeister Florian Meier. Nach jahrelangen Debatten im Gemeinderat über Teilsanierung oder Teilabriss wurde der Altbau letztendlich vollständig abgerissen, seither klafft östlich der Ismaninger Straße eine große Baulücke. Nach einem vorübergehenden Planungsstopp und dem einstimmigen Beschluss für den Neubau Anfang 2026 haben inzwischen die Erdarbeiten auf dem Baustellengelände begonnen.

Neue Aschheimer Ortsmitte entsteht

Nach dann fast zehn Jahren werden die Aschheimer und Dornacher künftig wieder ein Rathaus am gewohnten Platz in der Ismaninger Straße haben. Für die Alteingesessenen reichen die Erinnerungen an den Standort noch weiter zurück, war das frühere Rathaus doch bis 1974 als Schule genutzt worden. Jetzt wird die Geschichte des Geländes nach jahrelangem Stillstand weitergeschrieben. Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Marktplatz und der Kirche St. Peter und Paul soll der Neubau eine vorzeigbare Ortsmitte bilden. Ein Rathaus ist schließlich nicht nur Arbeitsstätte und Anlaufstelle für die Bürger, sondern auch das Aushängeschild einer Gemeinde.

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