Veröffentlicht am 26.03.2026 11:33

Namen für Wege in der Fröttmaninger Heide gesucht

Präsentieren die rund 500 Namensvorschläge (von links): Tobias Maier, Walter Hilger, Kira Kniffka und Barbara Epple vom Heideflächenverein. (Foto: Heideflächenverein)
Präsentieren die rund 500 Namensvorschläge (von links): Tobias Maier, Walter Hilger, Kira Kniffka und Barbara Epple vom Heideflächenverein. (Foto: Heideflächenverein)
Präsentieren die rund 500 Namensvorschläge (von links): Tobias Maier, Walter Hilger, Kira Kniffka und Barbara Epple vom Heideflächenverein. (Foto: Heideflächenverein)
Präsentieren die rund 500 Namensvorschläge (von links): Tobias Maier, Walter Hilger, Kira Kniffka und Barbara Epple vom Heideflächenverein. (Foto: Heideflächenverein)
Präsentieren die rund 500 Namensvorschläge (von links): Tobias Maier, Walter Hilger, Kira Kniffka und Barbara Epple vom Heideflächenverein. (Foto: Heideflächenverein)

Die Aktion „Wege, die verbinden” des Heideflächenvereins Münchener Norden stößt auf große Resonanz: Insgesamt sind rund 500 Namensvorschläge für die Wege in der Fröttmaninger Heide beim Verein eingegangen. Besonders erfreulich ist die Beteiligung einer ganzen Klasse der Grundschule an der Keilberthstraße, die einen gemeinsamen Vorschlag eingereicht hat.

Aus den zahlreichen kreativen Ideen für insgesamt zehn Wege hat eine Jury jeweils eine Vorauswahl von zehn Namen pro Weg getroffen. Der Jury gehörten Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksausschusses Schwabing-Freimann, der Siedlerschaft, der Gebietsbetreuung des Natura-2000-Gebiets „Heideflächen und Lohwälder nördlich von München” sowie des Heideflächenvereins an. Diese Vorauswahl steht nun der Öffentlichkeit zur Abstimmung zur Verfügung. Der Abstimmungszeitraum läuft noch bis Donnerstag, 12. April.

Bezug zu Tieren und Pflanzen

Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass die vorgeschlagenen Namen nicht bereits im Stadtgebiet von München oder in den Gemeinden des Heideflächenvereins vergeben sind. Zudem prüften Gebietskenner, ob die in den Namen aufgegriffenen Tiere und Pflanzen tatsächlich entlang der jeweiligen Wege vorkommen. So sollen die Besonderheiten der einzelnen Routen authentisch hervorgehoben werden. Ein Beispiel: Der vielfach eingereichte Vorschlag „Wechselkrötenweg” ist nur noch für einen Weg mit besonders vielen Wechselkröten-Tümpeln im Rennen. Der Name „Lerchenweg” konnte hingegen nicht berücksichtigt werden, da er bereits in München, Neufahrn und Oberschleißheim existiert. Stattdessen stehen Alternativen wie „Alaudaweg” (lateinisch für Lerche) oder „Lerchenpfad” zur Wahl.

Viele eingereichten Vorschläge zeigen die große Kreativität und das Engagement der Teilnehmenden. Namen wie „Allein-im-Grünen-Route”, „Alpenblickweg” – mit besonders guter Sicht auf die Alpen bei Föhn – oder „Guten-Abend-Pfad”, bekannt für seine eindrucksvollen Sonnenuntergänge, spiegeln die Vielfalt und Eigenart der Heidewege wider.

Abstimmen online oder analog

Die Abstimmung ist online über einen QR-Code sowie über die Homepage des Heideflächenvereins unter www.heideflaechenverein.de möglich. Zusätzlich liegen im HeideHaus Wahlzettel für die analoge Teilnahme aus. Auf Wunsch kann beim Verein sogar eine „Briefwahl” beantragt werden.

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