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Schreibresidentin lädt zu Veranstaltungen ins Hildebrandhaus ein

Das Hildebrandhaus in der Maria-Theresia-Straße ist Schauplatz von literarischen Veranstaltungen.  (Foto: bas)
Das Hildebrandhaus in der Maria-Theresia-Straße ist Schauplatz von literarischen Veranstaltungen. (Foto: bas)
Das Hildebrandhaus in der Maria-Theresia-Straße ist Schauplatz von literarischen Veranstaltungen. (Foto: bas)
Das Hildebrandhaus in der Maria-Theresia-Straße ist Schauplatz von literarischen Veranstaltungen. (Foto: bas)
Das Hildebrandhaus in der Maria-Theresia-Straße ist Schauplatz von literarischen Veranstaltungen. (Foto: bas)

Die Münchner Autorin und Literaturwissenschaftlerin Elvira Steppacher gestaltet von August bis Dezember die so genannte „Schreib-Residency” in der Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23. In ihrem Programm widmet sie sich der Frage, wie Literatur ästhetische Ordnungen entwirft, durchbricht und neu deutet.

Literarisches Picknick im Garten

Auftakt ist am Samstag, 30. August, um 16 Uhr, mit der Veranstaltung „Reisen in den Reisen anderer“. Im Mittelpunkt stehen die Romane „Ferymont“ von Lorena Simmel und „Seiten des Himmels“ von Philipp Schönthaler. Beide Texte eröffnen durch ungewöhnliche Erzählweisen neue literarische Erfahrungsräume. Der Eintritt ist frei. Bei gutem Wetter findet die Diskussion im Garten statt. Es wird die Mitnahme einer Picknickdecke empfohlen.

Am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr, liest Elvira Steppacher in der Monacensia aus ihrem Roman „Blösse“ und aus dem Lyrikband „Einst werden wir Endlinge sein“. Es moderiert der Schriftsteller Matthias Nawrat.

Lyrischer Nachruf auf Bruno, Knut und Dolly

Elvira Steppacher wurde 1963 in Hiltrup bei Münster geboren. Sie promovierte 1993 mit einer Arbeit zu Sinnlichkeit und Leiblichkeit im Motiv des kranken Erzählers bei Jean Paul und Clemens Brentano. Steppacher leitete mehrere Jahre die Katholische Journalistenschule in München, gründete 2012 eine eigene Agentur und arbeitet seit 2019 als Autorin. In Lyrik, Romanen und Essays erkundet sie das Verhältnis von Natur und Kultur – zwischen totem Tier und digitalem Avatar, Präparation und Künstlicher Intelligenz. Für ihr Romandebüt „Von Fall zu Fall – Ein Stundenheft“ erhielt sie den Jurypreis des internationalen Literaturwettbewerbs „Gesund schreiben“ der Wiener Ärztekammer. Der Deutsche Literaturfonds förderte ihr zweites Romanprojekt „Blösse“ mit einem Jahresstipendium. 2024 erschien der Lyrikband „Einst werden wir Endlinge sein“, der Medientieren wie Knut, Bruno oder Dolly einen lyrischen Nachruf widmet.

Raum für Autoren

Die Schreib-Residency der Monacensia ist ein Stipendium, das seit 2022 jährlich an Münchner Autoren vergeben wird. Für jeweils fünf Monate dürfen sie die Monacensia als Raum für literarische Arbeit, den Austausch und die programmatische Mitgestaltung nutzen. Elvira Steppacher folgt auf Dana von Suffrin, das Turtle-Kollektiv und Annegret Liepold. Weitere Infos finden sich unter der Adresse www.muenchner-stadtbibliothek.de/schreibresi

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