Veröffentlicht am 21.09.2026 14:30

Segeln in Kiel: Bewährte Olympia-Partnerschaft soll neu aufleben

Können die Segel gehisst werden? Wenn München den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekommt, dann finden die Küstensportarten in Kiel statt.  (Symbolbild: mha)
Können die Segel gehisst werden? Wenn München den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekommt, dann finden die Küstensportarten in Kiel statt. (Symbolbild: mha)
Können die Segel gehisst werden? Wenn München den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekommt, dann finden die Küstensportarten in Kiel statt. (Symbolbild: mha)
Können die Segel gehisst werden? Wenn München den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekommt, dann finden die Küstensportarten in Kiel statt. (Symbolbild: mha)
Können die Segel gehisst werden? Wenn München den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekommt, dann finden die Küstensportarten in Kiel statt. (Symbolbild: mha)

Am Samstag wird entschieden, welche deutsche Stadt oder Region sich für die Olympischen und Paraolympischen Sommerspiele 2036, 2040 und 2044 bewerben darf. Falls der Zuschlag an München geht, sollen die Segelwettbewerbe auf der Kieler Förde in der Ostsee stattfinden. München und Kiel schließen sich dafür in der Ausrichterbewerbung Münchens beim Olympischen Deutschen Sportbund (DOSB) zusammen. Die Stadt Kiel hat weltweites Renommee und ist als Standort des Bundesstützpunkts Segeln das Zentrum für Spitzen-Segelsport in Deutschland.

Söder: „Der perfekte Doppelpass”

„München und Kiel haben 1972 gemeinsam Olympia-Geschichte geschrieben, jetzt wollen wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit neu aufleben lassen”, sagt Oberbürgermeister Dominik Krause: „Kiel und München verbindet viel: ein großer Rückhalt in der Bevölkerung für Sport, Erfahrung bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen, eine starke Wirtschaft und vor allem ein gelebtes, nachhaltiges olympisches Erbe. Mit Kiel und Schleswig-Holstein haben wir einen tollen Partner im Norden, der unsere Münchner Olympiabewerbung hervorragend ergänzt.“
Auch Markus Söder findet die Sache gut: „Kiel ist eine Top-Adresse im Segeln und München ist eine der weltweit besten Sportstädte überhaupt”, so der Bayerische Ministerpräsident: „Das ist der perfekte Doppelpass in der deutschen Olympiabewerbung. Als Freistaat unterstützen wir Olympia mit aller Kraft und bedanken uns ausdrücklich auch beim Segel-Mitbewerber Rostock für das ebenfalls starke Angebot und das vertrauensvolle Miteinander.” Er fügt hinzu: „Wir können die notwendige Infrastruktur bei Sportstätten und Hotels stellen, sind mit dem Angebot kompakt und nachhaltig, gewährleisten die notwendige Sicherheit und haben beide eine olympische Tradition. Olympia in Bayern und Schleswig-Holstein mit Bergen und mit Küste – das wäre doch was!“

66 Prozent der Münchner sind für Bewerbung

Als weltweit erste Stadt in der olympischen Geschichte hat München den Rückhalt in der Bevölkerung mit einem Referendum für Olympische Sommerspiele erhalten – 66,4 Prozent stimmten mit „Ja“ für Olympia bei einer Rekord-Wahlbeteiligung von 42 Prozent. München hat demnach die international größte Durchsetzungskraft, damit Deutschland die Ausrichtung Olympischer Spiele gewinnen kann.

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