In der Nacht auf Sonntag, 20. Juli, gegen 0.40 Uhr wurde ein 19-Jähriger am Karlsplatz (Stachus) von zwei zunächst unbekannten Tätern angesprochen. Dabei wurden die Täter gewalttätig und griffen den 19-Jährigen körperlich an. Zudem entrissen sie ihm eine getragene Umhängetasche und flüchteten damit in Richtung Fußgängerzone.
Auf den Vorfall aufmerksam gewordene Passanten verständigten den Polizeinotruf. Der 19-Jährige wurde vor Ort von Einsatzkräften angetroffen. Er hatte bei dem Ereignis Verletzungen im Gesichtsbereich erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen waren persönliche Gegenstände im Wert eines zweistelligen Betrages entwendet worden.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten polizeilichen Videoturm am Stachus aufgenommene Lichtbilder der flüchtenden Täter erlangt werden. Dadurch konnte eine Stunde nach der Tat einer der Tatverdächtigen, ein 31-Jähriger, von Polizeibeamten im Bereich des Hauptbahnhofes erkannt und festgenommen werden. Der Tatverdächtige wurde anschließend in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums gebracht. Ein Ermittlungsrichter wird über die weitere Haftfrage entscheiden.
Im Zuge weiterer Ermittlungen wertete die Polizei unter anderem Bildaufnahmen des polizeilichen Videoturms am Stachus aus. Dadurch konnten Lichtbilder des zweiten und noch flüchtigen Täters erlangt werden. Am Montag, 20. Juli, gegen 21.50 Uhr konnte der 23 Jahre alte Tatverdächtige durch zivile Einsatzkräfte der Polizei in der Schillerstraße erkannt und festgenommen werden. Bei ihm wurde auch die Tatbeute aufgefunden und sichergestellt.
Der 23-Jährige wurde zunächst durch eine Polizeistreife zu einer Polizeidienststelle verbracht, wo er nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen, sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen wurde. Er wurde wegen des Raubdelikts angezeigt.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Stachus (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Telefon 089/29100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.