Der Bayerische Arbeitsmarktfonds (AMF) hilft Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 35 Jahre z.B. mit Flucht- oder Migrationshintergrund, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Tritt zu fassen. Die Bayerische Staatsregierung fördert das Projekt „Try & Train“ in Oberbayern mit rund 130.000 Euro.
Dazu stellt Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf fest: „Bayern steht für eine starke Gemeinschaft. Bayern steht für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt. Jungen Leuten steht eine unglaubliche Vielfalt an Berufen offen. Sie sind die Fachkräfte von morgen, sie sind unsere Rohdiamanten. Wir unterstützen sie mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Diejenigen, die mehr Unterstützung benötigen, lassen wir nicht allein. Wir helfen ihnen Herausforderungen zu bewältigen und geben ihnen so Perspektiven. ,Try & Train‘ hilft, passgenaue und praxisorientierte Ausbildungswege zu finden und Abbrüche zu vermeiden.“
Träger von „Try & Train“ ist PVM-Consulting in München. Angeboten wird das Projekt in den Landkreisen Dachau, Ebersberg und Erding. Es setzt sich zusammen aus einer Probe-Berufsschule, Probeausbildung und begleitender Unterstützung etwa in Form von Bewerbungstraining und sozialpädagogischer Betreuung.
Aus dem Arbeitsmarktfonds werden innovative Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt, die nicht im Rahmen der bestehenden Arbeitsmarktinstrumente möglich sind. Die Projekte wurden von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds ausgewählt. Sie besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung.