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Während der Krankschreibung ist erlaubt, was die Genesung des Patienten fördert. (Foto: hw)

So verhält man sich im Krankheitsfall richtig

Krankgeschrieben zu sein bedeutet in erster Linie, sich zu schonen, um wieder gesund zu werden. Trotzdem fragen sich viele Beschäftigte, was sie in dieser Zeit tun dürfen und was möglicherweise zu Ärger mit dem Arbeitgeber führt. Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, erklärt, was eine Krankschreibung bedeutet und welche Regeln Arbeitnehmerinnen und Abreitnehmer kennen sollten.
02.02.2026 14:51 Uhr
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Besonders viel verdienen Menschen, die als Wirtschaftsprüfer tätig sind.  (Foto: hw)

Bestverdienende Top-Jobs

Topverdiener:innen in Deutschland freuen sich über Gehälter, die an der 100.000-Euro-Schallmauer pro Jahr kratzen. Das ist ein Ergebnis des neuen kununu Gehaltscheck 2026 für den auch in diesem Jahr bundesweit mehr als 1,13 Millionen Gehaltsangaben analysiert wurden, was ihn zum bislang umfangreichsten Gehaltsreport Deutschlands macht. Demnach stehen vor allem hochqualifizierte Fach- und Führungspositionen an der Spitze der Gehaltsrangliste. Wirtschaftsprüfer:innen erzielen dabei mit durchschnittlich 97.462 Euro pro Jahr das höchste Einkommen aller untersuchten Jobprofile. Kaum geringer fällt das Einkommen von Pilot:innen aus, die im Mittel 96.919 Euro verdienen. Auf Rang drei folgen Ärzt:innen, deren durchschnittliches Jahresgehalt bei aktuell 93.738 Euro liegt. Auch wissenschaftlich geprägte Berufe wie Professor:innen (90.866 Euro) oder technische Positionen wie Program Manager:innen (88.942 Euro) und Softwarearchitekt:innen (86.906 Euro) zählen zu den bestbezahlten Tätigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Zu den Topverdiener:innen gehören darüber hinaus Legal Counsels, Portfolio Manager:innen, Trader sowie Unternehmensberater:innen, die allesamt deutlich über 78.000 Euro verdienen.
19.01.2026 12:02 Uhr
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Nachweis von MehrarbeitKriterienkatalog wichtigQuereinstieg als Karriere-BoostVerlängerung beschlossenWinterfeste JobsMindestlöhne in der Altenpflege sollen erneut steigenEnergieräuber aufspürenKein Reichtum in SichtInfos zum Weihnachtsgeld im Jahr 2025Leichte Verbesserung am ArbeitsmarktArbeitgebertreue beginnt nach sechs JahrenAufschwung ist ins Stocken geratenIHK wünscht sich Sozialstaatsreform
Noch immer verdienen Männer durchschnittlich mehr als Frauen - auch in Bayern. (Foto: cr )

Verdienstunterschiede bleiben erhalten

In Bayern beläuft sich der unbereinigte Gender Pay Gap im Jahr 2025 auf 19 Prozent. Er ist im Vergleich zum Vorjahr um knapp einen Prozentpunkt gestiegen, was sich vor allem auf gestiegene Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) von Männern zurückführen lässt. In der Privatwirtschaft ist die unbereinigte Verdienstlücke mit 20 Prozent um das Fünffache höher als im öffentlichen Dienst mit vier Prozent. Der um strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern bereinigte Gender Pay Gap liegt im Jahr 2025 bei 7 Prozent. Nach den Ergebnissen der Verdiensterhebung 2025 verdienen Frauen im Freistaat mit durchschnittlich 23,22 Euro brutto je Stunde 5,28 Euro weniger als Männer (28,50 Euro). Demnach liegt der unbereinigte Gender Pay Gap in Bayern im Jahr 2025 bei 19 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist er um knapp einen Prozentpunkt gestiegen. Im betrachteten Zeitraum hat der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Männern (2025: 28,50 Euro – 2024: 27,88 Euro) mit gut zwei Prozent stärker zugenommen als der von Frauen (2025: 23,22 Euro – 2024: 22,94 Euro) mit gut einem Prozent. Der Anstieg der unbereinigten Lohnlücke 2025 kann vor allem auf gestiegene Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) der männlichen Beschäftigten zurückgeführt werden (2025: 4 374 Euro – 2024: 4 314 Euro). Die Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) der weiblichen Beschäftigten sind im Vergleichszeitraum leicht gesunken (2025: 2 863 Euro – 2024: 2 870 Euro). Nach der Definition von Eurostat werden bei der Berechnung des Gender Pay Gap die Wirtschaftsabschnitte „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ und „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ nicht berücksichtigt. Bezieht man den Abschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ jedoch ein, beläuft sich der unbereinigte Gender Pay Gap in Bayern für das Jahr 2025 auf 17 Prozent. Der niedrigere Wert kommt dadurch zustande, dass im öffentlichen Dienst deutlich geringere Verdienstunterschiede bestehen.
18.12.2025 11:40 Uhr
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