Topverdiener:innen in Deutschland freuen sich über Gehälter, die an der 100.000-Euro-Schallmauer pro Jahr kratzen. Das ist ein Ergebnis des neuen kununu Gehaltscheck 2026 für den auch in diesem Jahr bundesweit mehr als 1,13 Millionen Gehaltsangaben analysiert wurden, was ihn zum bislang umfangreichsten Gehaltsreport Deutschlands macht. Demnach stehen vor allem hochqualifizierte Fach- und Führungspositionen an der Spitze der Gehaltsrangliste. Wirtschaftsprüfer:innen erzielen dabei mit durchschnittlich 97.462 Euro pro Jahr das höchste Einkommen aller untersuchten Jobprofile. Kaum geringer fällt das Einkommen von Pilot:innen aus, die im Mittel 96.919 Euro verdienen. Auf Rang drei folgen Ärzt:innen, deren durchschnittliches Jahresgehalt bei aktuell 93.738 Euro liegt. Auch wissenschaftlich geprägte Berufe wie Professor:innen (90.866 Euro) oder technische Positionen wie Program Manager:innen (88.942 Euro) und Softwarearchitekt:innen (86.906 Euro) zählen zu den bestbezahlten Tätigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Zu den Topverdiener:innen gehören darüber hinaus Legal Counsels, Portfolio Manager:innen, Trader sowie Unternehmensberater:innen, die allesamt deutlich über 78.000 Euro verdienen.
Geringverdienende Jobs: Löhne verharren teils unter 30.000 EuroDem oberen Ende des Gehaltsspektrums steht eine große Gruppe an Berufen gegenüber, die trotz hoher gesellschaftlicher Relevanz oder körperlich anspruchsvoller Tätigkeiten vergleichsweise niedrige Einkommen aufweisen: Reinigungskräfte (27.677 Euro), Taxifahrer:innen (28.130 Euro), Bäckereifachverkäufer:innen (28.233 Euro), Call-Center-Agenten (28.280 Euro) oder Küchenhilfen (28.604 Euro) verdienen im Durchschnitt weniger als 29.000 Euro brutto im Jahr. Auch Berufe im Einzelhandel und der Gastronomie, darunter Kassierer:innen, Gastronom:innen, Kellner:innen oder Reifenmonteur:innen, liegen meist nur im Bereich von 30.000 Euro.