Für die neue Realschule bleibt nur der Standort an der Forstenrieder Allee

Das ehemalige Thomas-Mann-Gymnasium am Kreuzhof muss grundlegend saniert werden und soll dann zum Gymnasium „Am Südpark” ausgebaut werden. (Foto: job)
Das ehemalige Thomas-Mann-Gymnasium am Kreuzhof muss grundlegend saniert werden und soll dann zum Gymnasium „Am Südpark” ausgebaut werden. (Foto: job)
Das ehemalige Thomas-Mann-Gymnasium am Kreuzhof muss grundlegend saniert werden und soll dann zum Gymnasium „Am Südpark” ausgebaut werden. (Foto: job)
Das ehemalige Thomas-Mann-Gymnasium am Kreuzhof muss grundlegend saniert werden und soll dann zum Gymnasium „Am Südpark” ausgebaut werden. (Foto: job)
Das ehemalige Thomas-Mann-Gymnasium am Kreuzhof muss grundlegend saniert werden und soll dann zum Gymnasium „Am Südpark” ausgebaut werden. (Foto: job)

Bis 2031 soll der Münchner Süden endlich seine Realschule haben. Geplant ist ein Neubau für circa 1.020 Schüler, Lehrkräfte und Erziehungspersonal (fünf-zügige Realschule, Dreifach-Sporthalle, Haus für Kinder u.a.). Den Standort am Stadtrand, fast am Ende der Forstenrieder Allee, halten indes viele für eine Schule für ungeeignet. Die CSU-Stadträte Michael Haberland, Veronika Mirlach und Matthias Stadler hatten daher einen Stopp der Planungen an der Forstenrieder Allee gefordert und stattdessen Planungen für einen Schulcampus an der Drygalski-Allee (auf dem Gelände des derzeit leerstehenden ehemaligen Thomas-Mann-Gymnasiums) angeregt.

Es gibt keine anderen Grundstücke

Das städt. Bildungsreferat sieht jedoch keine Alternative: Nirgends sonst gebe es zusammenhängende Grundstücke im Besitz der Stadt, die groß genug für die Realschule und rechtzeitig verfügbar seien Münchens Stadtschulrat Florian Kraus.

Kein Platz für zwei Schulen

Das verlassene Schulgebäude an der Drygalsli-Allee soll für ein vier-zügiges staatliches Gymnasium „Am Südpark“ erweitert werden, muss aber erst einmal generalinstandgesetzt werden. Ein Abriss des Gebäudes sei nicht wirtschaftlich. Bei dem nun vorgesehenen Erhalt des Gebäudes bleibe aber nicht genug Platz für die geplante Forstenrieder Realschule (insbesondere für Frei- und Sportflächen).

Alternativen wurden geporüft

Man habe intensiv nach möglichen und alternativen Standorten für die Realschule gesucht, so Kraus. Geprüft wurden u.a. die Standorte Städtisches Gesamtareal Schäftlarn- / Fraunbergstraße 4, ehemaliges Deckelgelände (Plinganserstraße), nordwestliches Baufeld am Ratzingerplatz (Boschetsrieder Straße), Schertlinstraße 8 (Junges Quartier), ehemaliges Siemens-Bürogebäude Boschetsrieder- / Machtlfingerstraße, ehemaliger Siemens-Parkplatz Geisenhausenerstraße und ehemaliges Bad Forstenrieder Park.
Für eine Schule ausreichend große, städtische Grundstücke mit möglichem Baurecht sind im Bereich der Landeshauptstadt, insbesondere im Münchner Süden, nahezu nicht mehr vorhanden, so Kraus. In den Gremien der Schulbauoffensive wurden die Grundstücke an der Forstenrieder Allee aber als potenziell geeignete Flächen für einen Schulstandort bewertet.

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