Reallabor „ZuHaus” in der Wörthstraße

Mit dem Projekt „Zuhaus: Quartierzimmer für Haidhausen“ wird erprobt, wie aus Parkplätzen gemeinschaftliche Orte zum Arbeiten, Spielen, Diskutieren und Zusammenkommen entstehen können. (Foto: Zuhaus Haidhausen)
Mit dem Projekt „Zuhaus: Quartierzimmer für Haidhausen“ wird erprobt, wie aus Parkplätzen gemeinschaftliche Orte zum Arbeiten, Spielen, Diskutieren und Zusammenkommen entstehen können. (Foto: Zuhaus Haidhausen)
Mit dem Projekt „Zuhaus: Quartierzimmer für Haidhausen“ wird erprobt, wie aus Parkplätzen gemeinschaftliche Orte zum Arbeiten, Spielen, Diskutieren und Zusammenkommen entstehen können. (Foto: Zuhaus Haidhausen)
Mit dem Projekt „Zuhaus: Quartierzimmer für Haidhausen“ wird erprobt, wie aus Parkplätzen gemeinschaftliche Orte zum Arbeiten, Spielen, Diskutieren und Zusammenkommen entstehen können. (Foto: Zuhaus Haidhausen)
Mit dem Projekt „Zuhaus: Quartierzimmer für Haidhausen“ wird erprobt, wie aus Parkplätzen gemeinschaftliche Orte zum Arbeiten, Spielen, Diskutieren und Zusammenkommen entstehen können. (Foto: Zuhaus Haidhausen)

Das Reallabor „ZuHaus Quartierzimmer für Haidhausen – Ein gemeinschaftlicher Raum zum Mitgestalten!” steht bis zum 31. Juli an der Ecke Metzstraße/Wörthstraße, vor der Wörthstraße 14, über bestehenden Fahrradständern.

Hier wird untersucht, wie sich bislang vom ruhenden Verkehr dominierte Flächen in lebendige Orte für Gemeinschaft, Austausch und neue Formen des urbanen Zusammenlebens transformieren lassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Bürgerinnen und Bürger bereit sind, Parkstände künftig nicht nur für Fahrzeuge oder Fahrräder, sondern auch als gemeinschaftlich nutzbare Räume zum Arbeiten, Musizieren, Spielen, Lernen oder Diskutieren zu denken und zu nutzen.

Mitgestalten und diskutieren

Der offene, flexibel nutzbare Ort – die räumliche Hülle - soll gemeinsam mit den Menschen vor Ort bespielt, gestaltet und weiterentwickelt werden. In Workshops werden Möbel gebaut, am runden Tisch Zukunftsfragen der Stadt diskutiert und unterschiedliche Nutzungen unter realen Bedingungen getestet. Begleitende Umfragen und Gespräche untersuchen, welche räumlichen Qualitäten, Programme und Atmosphären solche Orte benötigen, um langfristig akzeptiert und genutzt zu werden.

Im Rahmen einer Promotion

Das Projekt „ZuHaus” im Rahmen der Promotion von Clemens Hoyer mit dem Titel 'Vom generischen zum spezifischen Raum. Das Nachverdichtungspotenzial von Parkraum in dichten, städtischen Quartieren am Beispiel des Franzosenviertels in Haidhausen, München” versteht sich als experimentelles Stadtlabor sowie als Beitrag zur aktuellen Debatte um Wohnraummangel, Nachverdichtung, Zersiedelung, Flächenknappheit und die Zukunft des öffentlichen Raums.

Die zentrale Idee dahinter: Wenn bestimmte Funktionen – etwa gemeinsames Arbeiten oder Treffen – teilweise aus den Wohnungen in gemeinschaftliche Quartiersräume ausgelagert werden können, entstehen neue Freiräume innerhalb bestehender Wohnsituationen. Ein zusätzliches Arbeitszimmer könnte so beispielsweise einem Kinderzimmer weichen. „ZuHaus'” fragt damit nicht nur, wie Straßenräume anders genutzt werden - sondern auch, wie Gemeinschaft, Nachbarschaft und Wohnen in der dichten Stadt von morgen neu organisiert werden könnten.

Per Website Zeitfenster buchen

Über die Website zuhaus-haidhausen.de können Bürgerinnen und Bürger über einen Kalender Zeitfenster buchen, sich über tägliche Veranstaltungen und das Programm informieren sowie an einer vierminütigen Umfrage zu ihren Erfahrungen und Eindrücken teilnehmen.

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