Am Donnerstag, 23. Juli, gegen 8 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A 99 in Fahrtrichtung Kreuz München-Süd, kurz vor der Überleitung auf die A 94.
Die Autobahn ist an der Unfallstelle mit fünf Fahrstreifen, darunter zwei Ausfädelungsstreifen, ausgebaut. Ein 45-Jähriger befuhr mit seinem 40 Tonnen schweren Sattelzug den ersten Fahrstreifen der Hauptfahrbahn, während eine 22-Jährige mit ihrem Pkw den linken Ausfädelungsstreifen befuhr. Der Kraftfahrer führte einen Fahrstreifenwechsel nach rechts durch und touchierte dabei den Kleinwagen.
Der Pkw wurde durch den 40-Tonner um die eigene Achse gedreht und kam schließlich links vor dem Lkw zum Stehen. Durch den Unfall wurde niemand verletzt. Da der Kleinwagen aber nicht mehr fahrbereit war und auf dem ersten Fahrstreifen der Hauptfahrbahn zum Stehen gekommen war, waren lediglich die beiden linken Fahrstreifen befahrbar. Die restlichen drei Fahrstreifen mussten gesperrt werden, wodurch sich ein Rückstau bis zum Autobahnkreuz München-Nord bildete.
Am Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Sattelzugmaschine wies nur leichte Beschädigungen im Bereich der Front und der rechten Seite auf. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften zur technischen Unfallhilfe und Absicherung vor Ort. Der Kleinwagen wurde zeitnah durch die Feuerwehr auf den rechten Fahrstreifen geschoben, sodass alle anderen vier Fahrspuren wieder freigegeben werden konnten.