In der Oktobersitzung des Bezirksausschusses Sendling-Westpark standen zahlreiche interessante Themen auf der Tagesordnung.
Seit einiger Zeit beobachtet der Bezirksausschuss Sendling-Westpark (BA 7) eine erhöhte Beteiligung aus der Bevölkerung. Immer mehr Menschen wenden sich per Mail oder Telefon an das Gremium, um sich zu verschiedenen Themen zu informieren oder auf Probleme im Stadtbezirk hinzuweisen.
„Noch letztes Jahr hatten wir im Schnitt etwa sechs bis zehn Bürgerschreiben pro Sitzung. Seit der Neuwahl des Bezirksausschusses im März hat sich die Zahl fast verfünffacht. Wir freuen uns über diese rege Beteiligung und bemühen uns um Lösungen, auch wenn uns oft die Hände gebunden sind“, so der Vorsitzende Günter Keller. Die meisten Anliegen beziehen sich auf Verkehrsprobleme. Viele Zuschriften erreichen den BA außerdem wegen Vermüllung von Wertstoffhöfen oder Grünanlagen, weitere zehn Prozent betreffen andere Themen.
Immer wieder wird nach dem Stand und der Ausweitung von Parklizenzgebieten gefragt. Der Bezirksausschuss hat weitere Gebiete beantragt, mit einer schnellen Umsetzung ist jedoch nicht zu rechnen.
Ein weiterer häufig angesprochener Aspekt des Verkehrs ist die Barrierefreiheit. Dazu zählen fehlende Gehwegabsenkungen, das Parken auf Gehwegen, insbesondere in schmalen Straßen, sowie abgestellte Roller mitten auf dem Gehweg. Diese Fragen bewegen viele Bewohnerinnen und Bewohner. Auch hier bemüht sich der Bezirksausschuss um schnelle und praktikable Lösungen
Die Neugestaltung des Partnachplatzes ist zwar noch nicht beendet (das soll bis Mitte Dezember der Fall sein), doch melden sich bereits viele Bewohnerinnen und Bewohner, die diese Strecke häufig nutzen, und äußern sich zur Veränderung gegenüber der ursprünglichen Verkehrsführung. Insbesondere Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich mit der neuen Verkehrsführung unsicher. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen und alle Verkehrszeichen angebracht sind, wird sich der Bezirksausschuss mit den Planerinnen und Planern bemühen, gegebenfalls bestehende Problemstellen zu verbessern
Erfreuliches gibt es vom Luise-Kiesselbach-Platz zu berichten: Seit der Eröffnung des Tunnels vor elf Jahren war der Platz lediglich als Straßenbegleitgrün eingestuft. Nun ist er eine der Grünanlagen der Landeshauptstadt und durch die Grünanlagensatzung besonders geschützt.