Stadtteilsanierung am Innsbrucker Ring abgeschlossen

Herzstück des Viertels: Am Piusplatz sind während der Sanierung neugestaltete Grünflächen, Spielflächen sowie ein Nachbarschaftstreff entstanden. (Foto: bas)
Herzstück des Viertels: Am Piusplatz sind während der Sanierung neugestaltete Grünflächen, Spielflächen sowie ein Nachbarschaftstreff entstanden. (Foto: bas)
Herzstück des Viertels: Am Piusplatz sind während der Sanierung neugestaltete Grünflächen, Spielflächen sowie ein Nachbarschaftstreff entstanden. (Foto: bas)
Herzstück des Viertels: Am Piusplatz sind während der Sanierung neugestaltete Grünflächen, Spielflächen sowie ein Nachbarschaftstreff entstanden. (Foto: bas)
Herzstück des Viertels: Am Piusplatz sind während der Sanierung neugestaltete Grünflächen, Spielflächen sowie ein Nachbarschaftstreff entstanden. (Foto: bas)

Anno 2005 war der Startschuss für die umfassende Erneuerung des Gebiets Innsbrucker Ring/Baumkirchner Straße gefallen. Vor kurzem ist die Stadtteilsanierung offiziell abgeschlossen worden. Unter anderem hat der Piusplatz ein Update bekommen - und die Bewohner des Viertels sind nun besser vor Lärm geschützt.

Fast 25.000 Menschen sind im Sanierungsbiet Innsbrucker Ring/Baumkirchner Straße zu Hause. Vor allem der starke Verkehr auf dem Ring belastet die Anwohnenden. Ein Ziel der Stadteilsanierung war es deshalb, mehr Lärmschutz zu integrieren. Zudem sollten eine bessere Aufenthaltsqualität sowie Angebote im Bereich Arbeit, Bildung, Kultur und Gesundheit geschaffen werden. Insgesamt investierte die Stadt München über 58 Millionen Euro in die Stadtteilsanierung. Davon hatte der Bund rund 14,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind nach Angaben der Stadt 55 Sanierungsprojekte umgesetzt worden.

Ein Platz für alle Generationen

„Am Piusplatz ist besonders viel passiert”, resümiert die Stadtratsfraktion Die Grünen/Rosa Liste zum Abschluss der Sanierung. Neugestaltete Grünflächen, Spielflächen sowie ein Nachbarschaftstreff sollen hier Platz für alle Generationen bieten. Die nahegelegene Unterführung wurde barrierefrei umgestaltet – inklusive Kletterwand, Bühne und Schallschutzwand. Sie ermöglicht eine sichere Querung des Innsbrucker Rings und verbindet die westlichen Wohngebiete mit den östlich der Ausfallstraße gelegenen Schulen und dem Echardinger Anger.

Am Campus Ost in der Echardinger Straße können Kinder und Jugendliche nun ein Streetballfeld, eine Boulderwand und einen Unterstand mit Sitzgelegenheiten nutzen. Die Spiel- und Aufenthaltsflächen wurden so entwickelt, dass sie die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung erleichtern und auch die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen beim Spielen fördern sollen.

Grüner Markt neugestaltet

Um dem Straßenlärm in den Quartieren zu verringern, sind unter anderen vier Schallschutzbebauungen am Innsbrucker Ring umgesetzt worden. „Mit einer intelligenten Nachverdichtung schaffen sie neuen Wohnraum und erzeugen ein ruhiges Wohnumfeld für die dahinterliegenden Quartiere”, betonen Die Grünen/Rosa Liste. Auch der Grüne Markt - ein zentraler Platz in Berg am Laim - ist im Zuge der Stadtteilsanierung neugestaltet worden. Als ehemaliger Parkplatz ist er jetzt ein autofreies Zentrum und längst ein belebter Treffpunkt im Viertel.

Zu den Projekten der Stadtsanierung zählen zudem auch „kleinere“, in der Wirkung aber besonders wertvolle Projekte - darunter die Bewohnergärten in der Gotteszeller Straße oder der Umbau des ehemaligen Heizkraftwerks zum FestSpielHaus in der Rosenheimer Straße. 2024 war das Gebiet mittels Aufhebung der Satzung durch den Münchner Stadtrat aus der Stadtsanierung entlassen worden. Der Ortskern in Ramersdorf bleibt als Sanierungsgebiet bestehen, damit weiterhin Fördermittel in die geplante Aufwertung fließen.

Informationen

Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet Innsbrucker Ring sowie eine umfangreiche Abschlussdokumentation finden Interessierte unter stadt.muenchen.de/infos/ehemalige-sanierungsgebiete.html.

    north