Mit dem Frühling beginnt die Heuschnupfen-Saison. In Autos sorgen Filter in Lüftungen und Klimaanlagen für saubere Luft: Sie halten Pollen draußen. Dabei ist jedoch eine regelmäßige Wartung wichtig, sagt Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband. Als Faustregel gilt: Sinnvoll ist ein Austausch einmal pro Jahr, am besten im Frühling. Spätestens aber nach 15.000 bis 20.000 gefahrenen Kilometern sollte man für Ersatzfilter sorgen. Dafür eigenen sich auch die vom Hersteller empfohlenen Inspektionstermine oder ein Frühjahrs-Check. „Allergische Reaktionen, die zu Niesanfällen, tränenden Augen oder Husten führen, können die Fahrtüchtigkeit einschränken“, warnt der Experte.
Wer die Wartung der Innenraumfilter vernachlässigt, riskiert auch Schimmelbildung oder das Einnisten von Bakterien. „Dies droht, wenn der Innenraumfilter verstopft oder anderweitig defekt ist“, so Schneider. Unterbleibt der Austausch über längere Zeit, können sich Filter zusetzen. Bei den folgenden Anzeichen sollte man umgehend einen Filterwechsel vornehmen oder in die Werkstatt gehen:
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) empfiehlt in einer gemeinsamen Richtlinie mit dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) neben dem regelmäßigen Austausch von Innenraumluftfiltern auch die Reinigung der zugehörigen Komponenten, etwa des Gehäuses. Ein weiterer Tipp: Regelmäßig den Innenraum säubern, besonders Sitzbezüge und Fußmatten. Auch dies reduziert die Staubbelastung und sorgt so für bessere Luft.