Wenn sich Spaziergänger im ehemaligen Pionierübungsgelände noch vor kurzem über blühende Kreuz- und Fransenenziane freuen konnten, so sollten sie daran denken, dass dieser schöne Anblick nicht zuletzt das Ergebnis jahrelanger Arbeit bei der Landschaftspflege ist.
Zur kontinuierlichen und schonenden Pflege dieses Mosaiks wertvoller Lebensräume – denn das ist das ehemalige Pionierübungsgelände – gehören die gezielte Mahd und das abschließende Abrechen des Mähguts. Damit wird ein Aufdüngen des Bodens vermieden, es bildet sich kein Streufilz und es kommt das notwendige Licht auf den Boden. Darüber freut sich zum Beispiel das Rotbraune Wiesenvögelchen, ein seltener Schmetterling. Gemäht wurde bereits auf großer Fläche. Am Samstag, 1. August, freut sich der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), Kreisgruppe Starnberg, nun über möglichst viele tatkräftige Helfer beim Abrechen des gemähten Grases. Kräftige Schuhe und Arbeitshandschuhe werden empfohlen; Werkzeug wird bereitgestellt. Treffpunkt ist um 9 Uhr am ehemaligen Pionierübungsgelände (Schranke am Robert-Stirling-Ring). Die Aktion dauert bis etwa 13 Uhr.
Eine Anmeldung wird erbeten bis Freitag, 31. Juli, 18 Uhr, per Mail an guenther.paschek@web.de.