Veröffentlicht am 06.08.2026 09:28

Bienenvolk bezieht Bürogebäude i8 im Werksviertel

Zuhause auf knapp 2000 Quadratzentimetern: Ein Bienenvolk hat das Holzhybrid-Bürogebäude i8 am iCampus im Werksviertel bezogen. (Foto: R&S Immobilienmanagement)
Zuhause auf knapp 2000 Quadratzentimetern: Ein Bienenvolk hat das Holzhybrid-Bürogebäude i8 am iCampus im Werksviertel bezogen. (Foto: R&S Immobilienmanagement)
Zuhause auf knapp 2000 Quadratzentimetern: Ein Bienenvolk hat das Holzhybrid-Bürogebäude i8 am iCampus im Werksviertel bezogen. (Foto: R&S Immobilienmanagement)
Zuhause auf knapp 2000 Quadratzentimetern: Ein Bienenvolk hat das Holzhybrid-Bürogebäude i8 am iCampus im Werksviertel bezogen. (Foto: R&S Immobilienmanagement)
Zuhause auf knapp 2000 Quadratzentimetern: Ein Bienenvolk hat das Holzhybrid-Bürogebäude i8 am iCampus im Werksviertel bezogen. (Foto: R&S Immobilienmanagement)

Der jüngste Mietzugang im voll besetzten i8 benötigt nur knapp über 2000 Quadratzentimeter auf der Dachterrasse: Ein Bienenvolk hat das Holzhybrid-Bürogebäude am iCampus im Werksviertel bezogen. Dabei ist die Bienenmannschaft auf dem Dach von rund 3.000 Mitarbeitern zum Start bereits stark angewachsen. Im Jahresverlauf sollen es bis zu 20.000 Bienen werden.

„Urbane Imkerei ist im Kommen. Gerade Dachterrassen eignen sich sehr gut“, sagt Sebastian Klapp, der in München und Umgebung zwölf Bienenvölker selbst oder in Patenschaften pflegt. Allein in München leben Schätzungen zufolge rund 4.000 Bienenvölker. Die Honigproduktion stehe laut Imker Klapp aber vorerst nicht im Vordergrund. „Zunächst soll sich das Bienenvolk entwickeln. Es kann jedoch sein, dass wir in diesem Jahr schon etwas Honig übrig haben“, sagt er mit Blick auf die jüngste Blüte der Lindenbäume und die Entwicklung des Volkes auf dem i8.

Kurze Flugwege zu den Grünflächen

„Auch auf dem iCampus haben wir Biodiversität von Anfang an aktiv mitgedacht. Begrünte Freiflächen, Bäume, Pflanzungen und nachhaltige Baustoffe schaffen ein Umfeld, das Menschen und Bienen gleichermaßen überzeugt“, erklärt Tom Stehmann von der zuständigen R&S Immobilienmanagement GmbH.

Die Patenschaft für den neuen Mieter übernahm der Mieter FNZ Bank, mit dem Ziel, die Biodiversität am iCampus zu fördern. Damit ist die Artenvielfalt in dem Quartier, das Büros, Gastronomie, Einzelhandel und Hotels vereint, um eine weitere, ausgesprochen fleißige Nutzergruppe gewachsen. Ausschlaggebend für die Anmietung waren der Ausblick über München, die kurzen Flugwege zu den zahlreichen Grünflächen - und auch die Aussicht auf internationale Küche im Umfeld.

Zwischen Natur und Architektur

Ganz abwegig ist die Standortentscheidung des Bienenvolks indes nicht: Das i8 gilt als Münchens erstes fertiggestelltes Holzhybrid-Bürogebäude. Rund 1.700 Kubikmeter BauBuche sollen dauerhaft mehr als 2.300 Tonnen CO₂ speichern. Die Holzstruktur bleibt sichtbar und prägt die gesamte Atmosphäre. Wer sich als Biene zwischen Natur und Architektur entscheiden muss, findet in dem Gebäude in der Ampfingstraße gewissermaßen beides.

„Tatsächlich ist der Bienenkasten auch aus Holz und Holzwolle. In diesem Fall handelt es sich um eine Bienenkugel, die den natürlichen Bautrieb der Bienen unterstützt“, sagt Klapp. Die neuen Mieter haben sich dem Vernehmen nach infolge der ersten Probeflüge mit ihrer neuen Heimat im Werksviertel zufrieden gezeigt.

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