Tag des offenen Denkmals

Der Olympiapark mit den ikonischen Sportstätten und dem Olympischen Dorf wurde anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Mit seinen einzigartigen Zeltdächern und der offenen Gestaltung steht der Olympiapark für eine demokratische Gesellschaft. Am 13. September finden geführte Besichtigungen und Spaziergänge, Performances und Musik, Filmvorführungen und eine Ausstellung, Gespräche und Podiumsdiskussionen an verschiedenen Orten statt.  (Foto: job)
Der Olympiapark mit den ikonischen Sportstätten und dem Olympischen Dorf wurde anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Mit seinen einzigartigen Zeltdächern und der offenen Gestaltung steht der Olympiapark für eine demokratische Gesellschaft. Am 13. September finden geführte Besichtigungen und Spaziergänge, Performances und Musik, Filmvorführungen und eine Ausstellung, Gespräche und Podiumsdiskussionen an verschiedenen Orten statt. (Foto: job)
Der Olympiapark mit den ikonischen Sportstätten und dem Olympischen Dorf wurde anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Mit seinen einzigartigen Zeltdächern und der offenen Gestaltung steht der Olympiapark für eine demokratische Gesellschaft. Am 13. September finden geführte Besichtigungen und Spaziergänge, Performances und Musik, Filmvorführungen und eine Ausstellung, Gespräche und Podiumsdiskussionen an verschiedenen Orten statt. (Foto: job)
Der Olympiapark mit den ikonischen Sportstätten und dem Olympischen Dorf wurde anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Mit seinen einzigartigen Zeltdächern und der offenen Gestaltung steht der Olympiapark für eine demokratische Gesellschaft. Am 13. September finden geführte Besichtigungen und Spaziergänge, Performances und Musik, Filmvorführungen und eine Ausstellung, Gespräche und Podiumsdiskussionen an verschiedenen Orten statt. (Foto: job)
Der Olympiapark mit den ikonischen Sportstätten und dem Olympischen Dorf wurde anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Mit seinen einzigartigen Zeltdächern und der offenen Gestaltung steht der Olympiapark für eine demokratische Gesellschaft. Am 13. September finden geführte Besichtigungen und Spaziergänge, Performances und Musik, Filmvorführungen und eine Ausstellung, Gespräche und Podiumsdiskussionen an verschiedenen Orten statt. (Foto: job)

„NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur” lautet das Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September.
Der Tag des offenen Denkmals findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt. Der Aktionstag wird bundesweit koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltenden – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern – ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre.

Denkmalschutz vor Ort erleben

Leitidee ist es, einmal im Jahr historische Gebäude und Orte für die Öffentlichkeit zu öffnen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Der Besuch ist in der Regel kostenfrei. Vielerorts warten Sonderführungen, Handwerksvorführungen und ein buntes Rahmenprogramm auf Kulturinteressierte. So lässt sich in allen Regionen Deutschlands einen Tag lang Denkmalschutz live erleben. Restauratoren über die Schulter schauen, archäologische Ausgrabungsstätten erkunden oder sonst verschlossene Kellergewölbe einer Burg bestaunen: Das Programm begeistert jedes Jahr mehrere Millionen Denkmalfreunde und macht den Tag damit zum größten Kulturevent Deutschlands.
Zwischen 5.000 und 7.000 Denkmale öffnen jährlich ihre Türen in über 2.000 Städten und Gemeinden. Dies macht den Tag des offenen Denkmals bundesweit zum Schaufenster der Denkmalpflege. Er ist für alle Engagierten wichtiger Bestandteil zur Sensibilisierung für das kulturelle Erbe. Die Besonderheit alter Bauten und die Bedeutung von Denkmalschutz und -pflege steht so einmal im Jahr im Fokus von Politik und Bevölkerung.
In diesem Jahr betrachtet der Aktionstag unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“ die Knoten- und Angelpunkte einer vernetzten Gemeinschaft. Verbindung, Versorgung und Verkehr machen gesellschaftlichen Austausch und Wachstum erst möglich. Welche Bauwerke und bewegliche Konstruktionen prägen die Wege, bilden seit Jahrhunderten eine stabile Infrastruktur und Grundlage des heutigen Sozial-, Wissens- und Versorgungsstands?

Fotowettbewerb: Ein besonderer Blick

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt zudem wieder zur Teilnahme am Fotowettbewerb ein. Auf die ersten zehn Gewinner warten attraktive Preise. Um unter die ersten zehn Gewinner zu kommen, bedarf es keiner besonderen Expertise. Ein besonderer Blick auf Kultur und Geschichte reicht. Willkommen sind alle Fotos von historischen Denkmalschätzen, die mit dem Smartphone oder einer Kamera aufgenommen wurden. Entscheidend ist der Bezug zum Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ und eine kurze textliche Einordnung des eigenen Schnappschusses. Bis zum 16. September können Denkmal-Fotografien online eingereicht werden unter registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de/foto-aktion-2026.

Hier gibt's Infos

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und veröffentlicht online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de ein umfassendes Programm.

    Verantwortung

    Sarah Wiechers, Teamleiterin „Tag des offenen Denkmals” bei der Stiftung Denkmalschutz, und Dr. Simon Geisler, Abteilungsleiter der Bewusstseinsbildung bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, weisen auf das bürgerschaftliche Engagement am Tag des offenen Denkmals hin.

    • Sarah Wiechers: „Allein in den Landkreisen München und Dachau öffnen am 13. September 2026 rund 80 Denkmale ihre Türen. Darunter finden sich zahlreiche Gebäude, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wie die ehemalige Universitätsfrauenklinik, die seit 2023 geschlossen ist. Hier können historische Räume wie der Hörsaal, die Kirche und der Kreißsaal erkundet werden. Hinter jedem geöffneten Denkmal, jeder Führung und jedem Programmpunkt stehen Menschen, die Zeit und Wissen investieren, damit unsere Bau- und Erinnerungskultur lebendig bleibt und am Tag des offenen Denkmals für die Öffentlichkeit zugänglich wird.“
    • Dr. Simon Geisler: „Am Tag des offenen Denkmals stehen bundesweit zahlreiche Denkmale im Mittelpunkt, die sich in privater Hand befinden und mit großem persönlichem Einsatz bewahrt werden. Rund 50 Prozent aller Veranstaltenden kommen in diesem Jahr aus dem privaten Bereich. Damit macht der 13. September sichtbar, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den Erhalt unserer Denkmal-Landschaft ist. Der Tag des offenen Denkmals zeigt die Verantwortung auf, die mit dem Erhalt historischer Bausubstanz verbunden ist. Sichtbar werden die Entscheidungen, Investitionen und die Leidenschaft, mit denen Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer unsere Baukultur für kommende Generationen bewahren.“

    north