Aktuelle Ausgabe des Sendlinger Anzeiger
Die Burg Grünwald stammt aus dem Mittelalter und beherbergt ein spannendes Museum für die ganze Familie. Für die Turmbesteigung braucht es allerdings Kondition. (Foto: hw)

Grünwalder Burg bietet Blick ins Mittelalter

Die Burg Grünwald in der Zeillerstr. 3 ist wieder aus dem Winterschlaf erwacht und freut sich über Besucher. Geöffnet ist sie immer von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Jeden zweiten Sonntag im Monat (um 14 Uhr) können sich Interessierte von einem versierten Guide durch die mittelalterlichen Burggemäuer führen lassen. Die Geschichte der Burg Grünwald ist vielschichtig: Verwaltungssitz, Jagdschloss, Gefängnis, Pulvermagazin und Wachsfigurenkabinett sowie Rückzugsort von Karl Valentin. Sie bietet vielfältige Gelegenheit, in das Leben des Mittelalters einzutauchen, mehr über Ritter und Burgen zu erfahren und vom Burgturm aus über das Isartal und Grünwald zu blicken. Die tausendjährige wechselvolle Geschichte der Burg Grünwald und weiterer »Burgen in Bayern« wird auf drei Etagen dargestellt. Ein großes Burgmodell, originale Funde und Wandmalereien sind genauso zu sehen, wie Raritäten aus dem Besitz der vormaligen Bewohner wie der Familie Zeiller, Karl Valentins und der Familie Schwanthaler. Ganz Bayern war im Mittelalter eine Burgenlandschaft und mit mehr als 5000 solcher Befestigungen übersät! Die Dauerausstellung informiert über den damaligen Nutzen von Burgen, ihre Baugeschichte und den Alltag auf einer Burg. Familientage, Sonntagsführungen und ein »Tag der offenen Tür« bieten Gelegenheit, die Burg näher kennenzulernen.Die Burg ist einfach per Tram Linie 25 (Ausstieg Derbolfinger Platz) erreichbar. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, für Kinder bis 18 Jahren frei, sonntags 1 Euro für Erwachsene. Wer den Turm besteigen will, muss nochmals 1 Euro bezahlen.
25.03.2026 13:57 Uhr
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