Veröffentlicht am 26.03.2026 09:00

Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Bayerns Großstädten stabil

In Regensburg gibt es - anders als in den weiteren bayerischen Großstädten - einen Rückgang bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. (Archivbild: bas)
In Regensburg gibt es - anders als in den weiteren bayerischen Großstädten - einen Rückgang bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. (Archivbild: bas)
In Regensburg gibt es - anders als in den weiteren bayerischen Großstädten - einen Rückgang bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. (Archivbild: bas)
In Regensburg gibt es - anders als in den weiteren bayerischen Großstädten - einen Rückgang bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. (Archivbild: bas)
In Regensburg gibt es - anders als in den weiteren bayerischen Großstädten - einen Rückgang bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. (Archivbild: bas)

Für seine neueste Analyse hat das IVD-Marktforschungsinstitut Marktdaten aus der Landeshauptstadt München sowie den weiteren bayerischen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern ausgewertet. Untersucht wurden durchschnittliche Kaufpreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand (Baujahr ab 1950) mit einem guten Wohnwert.

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den bayerischen Großstädten zeigen im Frühjahr 2026 insgesamt eine stabile Entwicklung mit moderaten Aufwärtstendenzen. In den meisten Städten sind gegenüber Herbst 2025 leichte Preissteigerungen zu verzeichnen, während einzelne Märkte weiterhin eine Seitwärtsbewegung oder leichte Rückgänge aufweisen. Spürbare Zuwächse wurden in Würzburg (+2,3 % auf 3.630 €/m²) sowie in Ingolstadt (+1,1 % auf 3.790 €/m²) registriert. Auch in Augsburg (+0,8 % auf 3.990 €/m²), Fürth (+0,4 % auf 2.480 €/m²) und Erlangen (+0,3 % auf 3.290 €/m²) zogen die Preise leicht an.

Moderater Anstieg in München

In Nürnberg blieb das Preisniveau mit 3.300 €/m² stabil, während Regensburg einen leichten Rückgang um -0,7 % auf 4.000 €/m² verzeichnete. Die Stadt München bleibt mit Abstand der teuerste Markt - und weist einen moderaten Anstieg um +0,6 % auf 7.800 €/m² auf.

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nahm in Bayern im vergangenen Jahr etwas zu, auch wenn sie deutlich unter dem Niveau der Boomjahre bis etwa 2021 lag. Das Zinsniveau stellt dabei nach wie vor einen zentralen Einflussfaktor dar: Trotz einer zwischenzeitlichen Stabilisierung der Finanzierungskonditionen bleiben die im Vergleich erhöhten Bauzinsen für viele Interessenten eine wesentliche Hürde beim Immobilienerwerb. Infolge des Iran-Kriegs und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Verwerfungen haben die Zinsen in den letzten Wochen wieder etwas zugelegt, was wiederum die Finanzierung und damit den Kauf von Immobilien erschwert.

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