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Meditative Bergwelten: Kunstausstellung im Kulturzentrum Trudering

Dierk Schwender begann seine künstlerische Ausbildung 1975. Er malt überwiegend mit Öl. (Bild: Dierk Schwender)
Dierk Schwender begann seine künstlerische Ausbildung 1975. Er malt überwiegend mit Öl. (Bild: Dierk Schwender)
Dierk Schwender begann seine künstlerische Ausbildung 1975. Er malt überwiegend mit Öl. (Bild: Dierk Schwender)
Dierk Schwender begann seine künstlerische Ausbildung 1975. Er malt überwiegend mit Öl. (Bild: Dierk Schwender)
Dierk Schwender begann seine künstlerische Ausbildung 1975. Er malt überwiegend mit Öl. (Bild: Dierk Schwender)

Meditative Bergwelten und weite Horizonte, die Herz und Blicke öffnen, Blüten in stiller Ästhetik, Körper in intimen Räumen, die von warmen Farben umhüllt leise in Erscheinung treten: Die neue Kunstausstellung „Landschaft und Raum zwischen Stille und Traum” im Kulturzentrum Trudering (Wasserburger Landstraße 32), die mit der Vernissage am Freitag, 12. September, um 19 Uhr eröffnet wird, widmet sich ganz der künstlerischen Auseinandersetzung mit Natur, Raum und Wahrnehmung.

Die beiden Künstler, Dierk Schwender und Jürgen Rammlmair, sind nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Medizin verwurzelt. Schwender, ein Anästhesist und international anerkannter Neurowissenschaftler, lehrte und forschte unter anderem an der Ludwig-Maximilians-Universität. Er beschäftigt sich immer wieder mit dem Spannungsfeld von Figur und Hintergrund, von Figurativem und visuellem Kontext. Diese stehen bei ihm oft in enger Beziehung zueinander, verschmelzen, fließen ineinander.

„Die Welt immer wieder neu sehen”

Rammlmair, der viele Jahre als Anästhesist und Notarzt tätig war, löst seine komplexen Motive, darunter zahlreiche Landschaften, kaleidoskopartig in verschiedene Tonwerte, Farben und Farbintensitäten auf. Er erstellt daraus zahlreiche Druckplatten, mit denen er seine vielfältigen Motive neu erschafft.

Beide Künstler versuchen in ihren künstlerischen Arbeit sich immer wieder von abgespeicherten Mustern zu lösen: „Wir versuchen immer wieder die Welt so zu sehen, als wäre es das erste Mal. Die Welt ist ja schließlich auch immer wieder neu - lediglich unsere Konzepte von ihr altern mit uns.”

Die Ausstellung ist vom 12. September bis zum 12. Oktober im Kulturzentrum Trudering zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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