Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Vonovia besichtigte der Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger die Baustelle des neuen Stadtteilquartiers ZAM in Freiham. Das Projekt, das künftig das Eingangstor zum neuen Stadtteil bilden wird, ist eines der größten städtebaulichen Vorhaben Münchens. Vonovia wird hier über 330 Wohnungen bewirtschaften – unter anderem in einem 60 Meter hohen Hochhaus, das als Landmarke das Stadtbild prägen wird. Darüber hinaus entstehen 12.000 Quadratmeter Gewerbeflächen für Einzelhandel, Gastronomie, Büros, Arztpraxen und ein Fitnessstudio. Stephan Pilsinger betonte die große Verantwortung, die mit einem Neubaugebiet dieser Größe verbunden ist: „Gerade bei einem neuen Stadtteil wie Freiham darf es nicht nur um das Schaffen von Wohnraum gehen. Entscheidend ist die richtige Mischung von geförderten und frei finanzierten Wohnungen, damit der Stadtteil langfristig funktioniert und soziale Balance entsteht.“
Darüber hinaus machte Pilsinger deutlich, dass Wohnraum und Infrastruktur Hand in Hand gehen müssen. „Ohne eine schnelle Verkehrserschließung durch die U-Bahn droht Freiham ein Verkehrskollaps. Wenn wir Tausende neue Wohnungen schaffen, brauchen wir auch eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die zügige Anbindung durch die U-Bahn ist deshalb unverzichtbar“, so Pilsinger.
Für ihn ist klar, dass es Rahmenbedingungen brauche, die es Investoren gerade mit Blick auf die gestiegenen Baukosten ermöglichen, auch in schwierigen Zeiten Wohnraum zu schaffen.
Das ZAM Freiham bleibt trotz der aktuellen Herausforderungen ein Meilenstein für die Münchner Stadtentwicklung und ein zentraler Beitrag zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums. Bereits im April konnten die ersten Mieterinnen und Mieter in die fertiggestellten Bauabschnitte einziehen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für den Spätherbst geplant.