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Das Malz bestimmt die Farbe des Bieres klein.  (Foto: Markus Wasmeier)

Vom Klosterkeller zum Biergarten – Handwerk, Tradition und Lebensgefühl

Bayern und Bier sind untrennbar miteinander verbunden. Die Wurzeln der bayerischen Bierkultur reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Überwiegend wurde damals in den Klöstern gebraut. Vielleicht ja, weil die Mönche einen vernünftigen Fastentrunk brauchten??Die Klosterbrauerei Weihenstephan gilt sogar als älteste noch bestehende Brauerei der Welt. Das Bier, so wie wir es heute trinken, ist stark mit dem Reinheitsgebot von 1516 verbunden. Denn in diesem Gesetz ließ Herzog Wilhelm IV. festschreiben, dass Bier nur aus Wasser, Gerste und Hopfen bestehen darf. Das sicherte eine gewisse Qualität und noch heute brauen die meisten Brauereien nach dieser Vorschrift. Nur drei Zutaten – plus die Hefe, die man 1516 noch nicht kannte –, und trotzdem gelingt es den Bierbrauern, daraus ganz unterschiedliche Biersorten herzustellen.?Vom Hellen über das malzige Dunkle bis hin zum hochprozentigen Bockbier. Und dann gibt es in Bayern natürlich noch das Weißbier, das übrigens streng genommen gegen das Reinheitsgebot verstößt, wird doch Weizen statt Gerste verwendet!?In Bayern ist über die Jahre eine vielfältige Bierkultur entstanden. Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten schon früh die Wirtshäuser mit einer bayerischen Besonderheit, dem Biergarten. Die Flächen über den Bierkellern, die mit kühlenden Kastanienbäumen bepflanzt wurden, entwickelten sich zu geselligen Zentren und beliebten Ausflugszielen. Auch bei uns im altbayerischen Dorf laden wir Sie herzlich ein, dem gemütlichen Biergarten einen Besuch abzustatten und der bayerischen Bierkultur nachzuspüren.
27.08.2026 15:22 Uhr
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